Förderbezogene Diagnostik in heterogenen Klassen - Material / Videovignetten für die Lehrkräftebildung für inklusiven Unterricht in beruflichen Schulen

Webseite: Förderbezogene Diagnostik in heterogenen Klassen - Material / Videovignetten für die Lehrkräftebildung für inklusiven Unterricht in beruflichen Schulen
Inklusiver Unterricht mit heterogenen Lerngruppen erfordert eine differenzierte und individualisierte Herangehensweise, die auf die individuellen Bedürfnisse und Potenziale der Schüler:innen eingeht. Eine förderbezogene Diagnostik zielt darauf ab, die individuellen Lernvoraussetzungen und -möglichkeiten der Lernenden zu erfassen und angemessene Fördermaßnahmen bzw. förderliche Lehr-Lernsettings zu entwickeln. Dies ist für (angehende) Lehrpersonen eine herausfordernde Aufgabe. Daher wurden im Projekt DIA-LIBS Videovignetten mit Begleitmaterialen entwickelt, die (angehenden) Lehrkräften an beruflichen Schulen die Entwicklung von unterrichtsnahen Kompetenzen ermöglichen. Auf der Homepage / der Microsite decken die Videovignetten die Breite der Bildungsgänge beruflicher Schulen unter besonderer Berücksichtigung des kaufmännischen Unterrichts sowie zentrale Heterogenitätsmerkmale der Schüler:innen ab. Die Arbeit mit den Vignetten fordert (angehende) Lehrkräfte auf, sich umfassend mit den Möglichkeiten der förderbezogenen Diagnostik zur individuellen Förderung im Kontext inklusiver beruflicher Bildung zu beschäftigen. Dabei ist zu beachten, dass die Vignetten keine Good Practice-Beispiele zur gelungenen förderbezogenen Diagnostik zeigen. Vielmehr regen sie dazu an, über die Notwendigkeit sowie Möglichkeiten förderbezogener Diagnostik nachzudenken, d. h. selbst diesbezügliche Handlungsalternativen zu entwickeln und begründet zu entscheiden.
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