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Bild: Fötus 10. Schwangerschaftswoche
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Fötus 10. Schwangerschaftswoche
Illustration eines menschlichen eines Fötus in der 10. Schwangerschaftswoche.
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Bild: Fötus 10. Schwangerschaftswoche
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Fötus 10. Schwangerschaftswoche
Illustration eines Fötus in der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) auf dunklem Hintergrund.
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Bild: Fötus 10. Schwangerschaftswoche
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Fötus 10. Schwangerschaftswoche
Illustration eines Fötus in der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) auf weißem Hintergrund.
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Bundeskanzler Olaf Scholz an der Gottlieb-Daimler-Schule 1
News
Start in die Woche mit Bundeskanzler Olaf Scholz

Die EU spielt in unserem Leben eine wichtige oder zumindest allzeit präsente Rolle. Oft sehen wir das allerdings nicht sofort. Einen Einblick dazu erhalten Jugendliche in der Schule. Dieser Einblick wirkt oft sehr theoretisch und so gibt es neben dem Unterricht weitere Möglichkeiten, die Besonderheiten der EU kennenzulernen. Schülerinnen und Schüler können durch Workshops oder Projektarbeiten herausfinden, welche Chancen einem die EU bietet, wo die EU den Alltag der Jugendlichen berührt oder welche Herausforderungen wir nur gemeinsam meistern können.

Bundeskanzler Olaf Scholz an der Gottlieb-Daimler-Schule 1 in Sindelfingen
Schülerinnen und Schüler der GDS1 präsentieren EU-Projekte. Foto: Jörg Aichele © CC BY-SA 4.0

 

 

Nun sind Noten in der Schule immer eine zweifelhafte Motivation, sich intensiv genau damit auseinanderzusetzen. Aber wäre es nicht interessant, die Ergebnisse auf großer Bühne zu präsentieren. Diese besondere Wertschätzung erfuhr die Arbeit der Jugendlichen, als sie ihre Ergebnisse am Montag mit dem Bundeskanzler besprechen konnten.

Dabei freut sich auch Schulleiter Jürgen Patermann: „Es ist eine große Ehre, Herrn Bundeskanzler Scholz in diesem Jahr zu unserem EU-Projekttag empfangen zu dürfen. Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen unserer Schule haben diesen Tag mit beeindruckendem Engagement vorbereitet. Die Demokratiebildung ist für uns ein sehr wichtiges Anliegen und eine Begegnung mit dem Bundeskanzler in der eigenen Schule ist eine herausragende Gelegenheit dazu.“

Und es lassen sich viele Themen finden, die europaweit in aller Munde und auf jedem Bildschirm sind. Nehmen wir antisemitische Vorfälle – sie sind in den letzten Monaten immer häufiger in vielen Staaten sichtbar. Hier arbeiten die Staaten der EU zusammen, um Ausgrenzung und Intoleranz zu bekämpfen. Genauso zeigen sich der Klimawandel oder der Ukrainekrieg als immer wiederkehrende Angelegenheit, bei der Einzelstaaten überfordert werden. Hier kann die EU gemeinsam neue Strategien entwickeln, um mit einer starken Stimme auf der Weltbühne aufzutreten.

Bundeskanzler Olaf Scholz an der Gottlieb-Daimler-Schule 1
Olaf Scholz stellt sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Foto: Jörg Aichele © CC BY-SA 4.0

Wie sich Deutschland und insbesondere Olaf Scholz zu diesen Themen positioniert, konnten die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand erfahren. Ob bei der Präsentation ihrer Recherche oder der Podiumsdiskussion in der Aula – der Kanzler unterhielt sich angeregt mit den Jugendlichen und versuchte die Sichtweise seiner Politik darzustellen.

Im aktuellen Diskurs über die deutsche Wirtschaft könnten AVDual-Klassen, wie an der GDS1, eine Rolle spielen. Schülerinnen und Schüler können ihre Deutschkenntnisse vertiefen, aber auch einen Hauptschulabschluss erwerben, wodurch sich ihnen eine neue Welt eröffnet. Ob aus der EU kommend oder aus der Ukraine in die EU. Die Jugendlichen haben eines gemeinsam: Sie können helfen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und hier auf dem Arbeitsmarkt fußfassen. 
Später in der Ausbildung oder nach ihrem Abschluss haben Jugendliche dann die Chance Praktika im europäischen Ausland zu machen. Ihnen steht nichts im Weg, einfach Erfahrung im Ausland zu sammeln. Im Gegenteil, Programme wie ERASMUS+ ermöglicht Schülerinnen und Schülern Workshops oder einen Austausch mit Partnerschulen in der EU. Mit Hilfe der Tools und Dokumente von Europass können sie ihre Erfahrungen und Qualifikationen dokumentieren, ihren Beruf mit ähnlichen Qualifikationen in der EU vergleichen oder mehrsprachige Bewerbungen schreiben. Durch mehrjährige Erfahrung und einer vor kurzem erfolgten Akkreditierung hat der europäische Gedanke an der GDS1 einen besonderen Stellenwert.

Mit einer solchen internationalen Vernetzung lässt sich immer weiter dazulernen. Es ist für die Schule enorm wichtig, aktuelle Innovationen aufzugreifen, sie dann aber auch umzusetzen. Eine Schülerschaft, die für manche Bundeslehrklassen aus ganz Süddeutschland kommt, erwartet, an aktuellen Entwicklungen teilzuhaben. Die Lehrkräfte der GDS1 und der Nachbarschule GDS2 arbeiten zum Beispiel intensiv an Industrie 4.0-Modulen im Unterricht. Auch sind digitale Endgeräte nicht nur im Theorie-Unterricht oder am Technischen Gymnasium, sondern auch in den Lehrwerkstätten notwendig. Nur so lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie später im Arbeitsleben mit diesen Geräten arbeiten können – denn dort sind sie bereits im Einsatz.

Eine Ausstattung, die viel Engagement und Mittel benötigt. Ob Lehrkräfte, die sich stets mit den aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen oder eine finanzielle Ausstattung durch den Landkreis, um modernes Material anzuschaffen – ohne geht es nicht. Denn auch wenn der Schulname „Gottlieb-Daimler-Schule“ und die Nähe zum Daimler-Werk es vermuten lässt, es besteht kein Sponsoring des bekannten Automobilherstellers und wäre für eine staatliche Schule auch gar nicht legal.

Bundeskanzler Olaf Scholz an der Gottlieb-Daimler-Schule 1
Schulleiter Jürgen Patermann führt Kanzler Olaf Scholz durch die Schule. Foto: Irina Kistner © CC BY-SA 4.0

Landrat Roland Bernhard erklärt daher zum Besuch des Kanzlers: „Als Schulträger freue ich mich sehr, dass Bundeskanzler Olaf Scholz die GDS 1 mit einem Besuch adelt. Hier werden mit hoher Innovationskraft die Anforderungen der Wirtschaft und Industrie an die Ausbildung von morgen heute schon erfüllt. Der EU-Projekttag beweist, dass die Schule mit herausragendem Engagement von Schulleitung und Lehrkräften auch politisch am Puls der Zeit ist.“

 

 

Edit 12.8.2025

Gestrichen: Später in der Ausbildung oder nach ihrem Abschluss haben Jugendliche dann die Chance Praktika im europäischen Ausland zu machen oder durch den „Europass“ Abschlüsse in der EU vergleichbar anerkennen zu lassen.

Ergänzt: Mit Hilfe der Tools und Dokumente von Europass können sie ihre Erfahrungen und Qualifikationen dokumentieren, ihren Beruf mit ähnlichen Qualifikationen in der EU vergleichen oder mehrsprachige Bewerbungen schreiben.

Gottlieb-Daimler-Schule 1 in Sindelfingen
News
So viel arbeiten die Lehrkräfte in Sachsen

Mit der umfangreichen Arbeitszeituntersuchung unter Lehrkräften und Schulleitungen des Sächsischen Kultusministeriums liegt erstmals ein repräsentatives Bild der Arbeitszeit an sächsischen Schulen vor. Ziel der Erhebung war es, eine fundierte Grundlage zur Sicherung der Unterrichtsversorgung und -qualität zu schaffen.
Im nächsten Schritt werten Expertinnen und Experten die Ergebnisse aus und erarbeiten Empfehlungen. Eines zeichnet sich bereits ab: Für Lehrkräfte, die mehr arbeiten möchten, werden wohl freiwillige Arbeitszeitkonten eingeführt.

Wie sah die Erhebung aus?

An der Untersuchung nahmen 3.772 Lehrkräfte und 386 Schulleitungen teil – etwa 14 Prozent aller Lehrkräfte und 19 Prozent der Schulleitungen in Sachsen. Über ein gesamtes Schuljahr wurden Arbeitszeiten und Tätigkeiten über ein webbasiertes Tool erfasst. Ergänzend fanden Befragungen zum subjektiven Belastungsempfinden statt.

Was sind die Ergebnisse?

Die Ergebnisse in den beiden Untersuchungsgruppen variieren, daher werden sie gesondert aufgeführt.

Ergebnisse für Lehrkräfte

  • Unterricht machte im Jahresdurchschnitt über 30 % der Arbeitszeit aus, rund 25 % entfiel auf Vor- und Nachbereitung.
  • Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen erledigten anteilig mehr organisatorische Aufgaben. Grundschullehrkräfte verwendeten anteilig mehr Zeit für den Unterricht, Gymnasiallehrkräfte mehr für Korrekturen. 
  • In Schulwochen arbeiteten Vollzeitlehrkräfte über 40 Stunden, Teilzeitkräfte rund 34 Stunden. 69 % der Vollzeitlehrkräfte und 75 % der Teilzeitkräfte überschritten ihr Soll in Schulwochen.
  • Die individuelle Spannweite bei den Ist-Soll-Differenzen reichte von 15 Stunden Minderarbeit bis zu 25 Stunden Mehrarbeit pro Woche.
    Im Jahresdurchschnitt (Schulwochen und schulfreie Wochen) arbeiteten Vollzeitlehrkräfte leicht unter ihrem Soll, Teilzeitlehrkräfte etwa 6 % darüber (rund 1,4 Stunden pro Woche).
  • Das subjektive Belastungsempfinden der Lehrkräfte stieg im Jahresverlauf deutlich an und fiel zu den Sommerferien hin spürbar ab. 
  • Die höchste Belastung empfanden Lehrkräfte durch organisatorische Anforderungen und Ressourcenmangel.
  • Unterschiede erklärten sich vor allem durch Schulart und Beschäftigungsumfang, persönliche Merkmale spielten eine geringere Rolle.

Ergebnisse für Schulleitungen

  • Schulleitungen arbeiteten in Schulwochen fast durchgängig 45 Stunden oder mehr, in Ferienwochen meist 5–10 Stunden.
  • Im Jahresdurchschnitt lag die Mehrarbeit bei 7,8 Prozent bzw. 2,6 Stunden pro Woche.
  • Über 50 % der Arbeitszeit entfiel auf Koordinierung und Führung, gefolgt von Unterricht und unterrichtsnahen Aufgaben.
  • Als besonders belastend galten fehlende Planbarkeit des Arbeitsalltags, das Nachholen von Aufgaben außerhalb der regulären Arbeitszeit und Krisenbewältigung.
  • Weniger als die Hälfte der Befragten sah ausreichend Zeit für Führungsaufgaben.

Weitere Informationen

Den vollständigen Abschlussbericht inklusive übersichtlicher Grafiken finden Sie auf der Seite des Sächsischen Kultusministeriums.

HubbS-Redaktion
Facharbeiter mit Akkuschrauber
News
Ausbildungen in der Bauwirtschaft neu geordnet

Die Ausbildungen in der Bauwirtschaft werden moderner. 19 Berufe aus den Bereichen Ausbau, Hochbau und Tiefbau wurden neu geordnet. Die neuen Rahmenlehrpläne und die neuen Ausbildungsordnungen wurden jetzt veröffentlicht. Ihre Umsetzung wird vorbereitet. Am 1. August 2026 treten sie in Kraft.

Übersicht zu den neugeordneten Bauberufen

Das sind die wichtigsten Neuerungen:

  • Für die 16 dreijährigen Ausbildungsberufe wurde die gestreckte Gesellen- bzw. Abschlussprüfung eingeführt. Es wird keine Zwischenprüfung mehr durchgeführt.
  • Die drei zweijährigen Ausbildungsberufe wurden mit dem sogenannten Anrechnungsmodell ausgestattet. Das sichert die Anschlussfähigkeit an die dreijährigen Berufsausbildungen.
  • Die Ausbildungsinhalte wurden insbesondere um Themen der Nachhaltigkeit, des Klimaschutzes und der Digitalisierung erweitert.

Wie ist die Ausbildung in der Bauwirtschaft strukturiert?

  • Im ersten Ausbildungsjahr erfolgt eine berufsfeldübergreifende Ausbildung. Dabei lernen die Auszubildenden die grundlegenden Arbeitsschritte in den Bereichen Ausbau, Hochbau und Tiefbau kennen. 
  • Im zweiten Ausbildungsjahr steht der berufliche Schwerpunkt im Vordergrund.
  • Das dritte Ausbildungsjahr ist berufsspezifisch ausgestaltet.

Ist die überbetriebliche Ausbildung weiterhin verpflichtend?

Ja, neben der Zeit in Betrieb und Berufsschule nehmen Auszubildende der Bauwirtschaftsberufe an Kursen in den überbetrieblichen Ausbildungsstätten teil:

  • 1. Ausbildungsjahr: 13 Wochen + 3 zusätzliche Wochen
  • 2. Ausbildungsjahr: 11 Wochen + 2 zusätzliche Wochen
  • 3. Ausbildungsjahr: 6 Wochen + 4 zusätzliche Wochen

 

Außerdem können die Betriebe zusätzliche Kurse im Rahmen von bis zu 9 Wochen mit den überbetrieblichen Ausbildungsstätten vereinbaren.

Was ist die gestreckte Gesellen- oder Abschlussprüfung?

Gestreckte Prüfung bedeutet, dass die Gesellen- oder Abschlussprüfung in zwei Teilen erfolgt. In den 16 dreijährigen Berufsausbildungen gibt es keine Zwischenprüfung mehr. Nach zwei Jahren werden in der Teil 1 Prüfung bereits Teile der beruflichen Handlungskompetenz abgeprüft. Weitere Kompetenzen werden in Teil 2 abgefragt. In der Zusammenschau von Teil 1 und Teil 2 wird die Endnote ermittelt. Teil 1 macht 40 Prozent der Endnote aus. Teil 2 fließt mit 60 Prozent ein.

Was ist das Anrechnungsmodell?

Die Stufenausbildung in der Bauwirtschaft wird durch das Anrechnungsmodell ersetzt. Auszubildende der zweijährigen Ausbildungen Ausbaufacharbeiter/-in, Hochbaufacharbeiter/-in und Tiefbaufacharbeiter/-in können nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung nach zwei Jahren im dritten Ausbildungsjahr der dreijährigen Ausbildungsberufe weitermachen. Die Auszubildenden der zweijährigen Berufsausbildungen und die der dreijährigen Berufsausbildungen nehmen nach zwei Jahren an derselben Prüfung teil. Wenn Auszubildende und Betriebe sich einig sind, kann ein neuer Ausbildungsvertrag über das dritte Ausbildungsjahr im dreijährigen Beruf abgeschlossen werden. Das Ergebnis der Abschlussprüfung wird dann als Teil 1 der gestreckten Gesellen- oder Abschlussprüfung gewertet. Die absolvierten Ausbildungszeiten in einer zweijährigen Berufsausbildung werden an die Ausbildungszeit in der dreijährigen Ausbildung angerechnet.

Wie werden die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz integriert?

Auf der Ebene der Berufsbilder wurde das Thema Wärmedämmung verändert und in Richtung von Energieeffizienzmaßnahmen in und an Bauwerken und Bauteilen weiterentwickelt. Für alle Bauwirtschaftsberufe wurde das Bauen im Bestand als neuer Ausbildungsinhalt über alle drei Ausbildungsjahre mit aufgenommen. Auch in den berufsfeldübergreifenden Ausbildungsinhalten wurden Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen schon bei der Planung der eigenen Arbeiten eine Rolle, bei der Einrichtung und Unterhaltung der Baustellen, bei der Wahl von Maschinen und Anlagen oder bei qualitätssichernden Maßnahmen im Rahmen der Kontrolle der eigenen Arbeiten.

Wie wird die Digitalisierung berücksichtigt?

Auf der Ebene der Arbeits- und Geschäftsprozesse haben sich durch die Einführung des Building Information Modelling erhebliche Veränderungen auf den Baustellen vollzogen. Die Planung von Bauvorhaben, die Steuerung des Erstellungsprozesses von Bauwerken sowie der Unterhalt von Gebäuden und deren Rückbau werden zunehmend digitaler und vernetzter. Für die Fachkräfte auf den Baustellen bedeutet dies veränderte Kompetenzanforderungen an das Lesen von Plänen, Erstellen von Skizzen und das Messen und Kontrollieren im Rahmen der Arbeitsprozesse.

Hier finden Sie die neuen Rahmenlehrpläne:

Ausbauberufe

  • Ausbaufacharbeiter/in*
  • Estrichleger/in
  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in
  • Stuckateur/in
  • Trockenbaumonteur/in
  • Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in
  • Zimmerer/Zimmerin

Hochbauberufe

  • Bauwerksmechaniker/in für Abbruch- und Betontrenntechnik
  • Beton- und Stahlbetonbauer/in
  • Feuerungs- und Schornsteinbauer/in
  • Hochbaufacharbeiter/in*
  • Maurer/in

Tiefbauberufe

  • Brunnenbauer/in
  • Gleisbauer/in
  • Kanalbauer/in für Infrastrukturtechnik (bisher Kanalbauer/-in)
  • Leitungsbauer/in für Infrastrukturtechnik (bisher Rohrleitungsbauer/in)
  • Straßenbauer/in
  • Spezialtiefbauer/in
  • Tiefbaufacharbeiter/in*

 

* zweijährige Berufsausbildung

HubbS-Redaktion
Ein Berufsschullehrer sitzt zuhause am Schreibtisch und stützt den Kopf auf die Hände.
Im Fokus
Hohe Arbeitszeit an Berufsschulen
Ein Berufsschullehrer sitzt zuhause am Schreibtisch und stützt den Kopf auf die Hände.
Berufsschullehrkräfte arbeiten oft auch abends und am Wochenende von zuhause aus. © iStock / ridvan_celik

Die Studie „Arbeitszeit, Arbeitsbelastung und Resilienz von Lehrkräften an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg (AARL-BS)“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Berufsschullehrerverband in Baden-Württemberg e.V. (BLV) und der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim. Das Projekt verfolgt das Ziel, repräsentative Daten zur Arbeitszeit und der generellen Arbeitssituation von Lehrkräften in der beruflichen Bildung in Baden-Württemberg zu gewinnen. Aus den Ergebnissen können Empfehlungen für die Arbeitsgestaltung und die Aus- und Weiterbildung von Berufsschullehrkräften abgeleitet werden.

Aufbau der Studie

Im Jahr 2022 wurden parallel zwei Erhebungen unter Berufsschullehrkräften durchgeführt. Ein Teil war eine breit angelegte, repräsentative Fragebogenstudie, an der sich über tausend Vollzeitlehrkräfte beteiligten und welche die Gesamtlage zu Arbeitszeit, Arbeitsbelastung und Resilienz erfassen sollte. Daneben wurde eine vertiefende app-basierte Tagebuchstudie vorgenommen, die genauer auf die täglichen Arbeitszeiten und Tätigkeiten sowie das damit verbundene Stresspotential einging. Die 145 in diesen Teil einbezogenen Lehrkräfte sollten tagebuchartig und möglichst lückenlos ihre Arbeitstätigkeiten festhalten und dabei Angaben zum empfundenen Stresslevel etc. machen.

Auswertung der Studie

Die erste Auswertung der Studie im Herbst 2023 konzentrierte sich auf die durchschnittliche Wochen- und Jahresarbeitszeit der Berufsschullehrkräfte und unterschied hauptsächlich danach, ob die Lehrpersonen eine Leitungsfunktion innehatten oder nicht. Die Befunde aus der ersten Expertise zeigen, dass Lehrkräfte, die an einer beruflichen Schule in Baden-Württemberg in Vollzeit arbeiten und keine Leitungsfunktion innehaben, verglichen mit der Soll-Jahresarbeit von 1.804 Stunden jährlich rund 125 Stunden bzw. rund 7 Prozent mehr arbeiten.
Die kürzlich veröffentlichte zweite Auswertung untersuchte zusätzlich, ob sich die Arbeitszeit für Männer und Frauen unterscheidet, und schlüsselte nach Alter und verschiedenen Arbeitsorten auf. Die Forschenden wollten herausfinden, wie die unterschiedlichen Tätigkeiten anteilig verteilt sind und wie viel die Lehrkräfte außerhalb der Arbeitszeit an Abenden und Wochenenden sowie in den Ferien arbeiten.

Ergebnisse der zweiten Auswertung

Hohe Arbeitszeiten

Die zweite Auswertung zeigt zum Beispiel, dass viele Lehrkräfte der beruflichen Bildung auch an Abenden und Wochenenden arbeiten. Diejenigen ohne Leitungsfunktion wenden mehr Zeit in diesen Randzeiten auf. Vor allem die unterrichtsnahen Tätigkeiten wie Vor- und Nachbereitung und Korrigieren finden abends und am Wochenende statt. Aber auch sogenannte unterrichtsferne Tätigkeiten, wie zum Beispiel verwaltende Aufgaben, Arbeit in Gremien und Teams, Fortbildungen und die Interaktion mit Lernenden außerhalb des Unterrichts, werden teilweise außerhalb er Schule absolviert.

Geschlechtsspezifische Unterschiede

Eine weitere Erkenntnis der Auswertung war, dass es bei Berufsschullehrkräften Unterschiede in der Arbeitszeit von Männern und Frauen gibt. Weibliche Vollzeitlehrkräfte ohne Leitungsfunktion haben eine höhere mittlere Wochenarbeitszeit als Männer (ca. 47 versus ca. 45 Stunden pro Woche). Bei den Lehrkräften mit Leitungsfunktion ist kein Unterschied zwischen Männern und Frauen erkennbar (jeweils ca. 51 Stunden). 
In vertiefenden Analysen der Studie soll nun geprüft werden, ob die zeitliche Mehrbelastung der Frauen an den besonderen Anforderungen in anderen Lebensbereichen, zum Beispiel Care-Arbeit, liegt, denen sie möglicherweise ausgesetzt sind. In der Fragebogenstudie wurden entsprechende Informationen bereits abgefragt.

Altersabhängige Unterschiede

Die durchschnittliche Arbeitszeit von Berufsschullehrkräften ohne Leitungsfunktion sinkt mit steigendem Alter; jüngere Lehrkräfte leisten in höherem Maße Mehrarbeit. Während Lehrkräfte über 55 Jahre durchschnittlich 44,51 Stunden pro Woche arbeiten, sind es bei den Lehrkräften unter 35 Jahren 48,84 Stunden pro Woche. Durch weitere Datenanalysen soll geprüft werden, welche Gründe für die höhere Arbeitszeit junger Lehrkräfte vorliegen. Möglicherweise gibt es Verbindungen zu ihrer Lebenssituation außerhalb der Arbeit, zum Beispiel im Familienleben, die das Belastungsrisiko erhöhen. Bei Lehrkräften mit Leitungsfunktion gibt es keine signifikant unterschiedlichen Arbeitszeiten zwischen den Altersgruppen.

Aufteilung der Tätigkeiten

Berufsschullehrkräfte ohne Leitungsfunktion verbringen gute 70 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Unterrichten und unterrichtsnahen Tätigkeiten wie Vor- und Nachbereitung von Unterrichts und Leistungserhebung. Damit entfallen fast 30 Prozent der Arbeitszeit auf unterrichtsferne Tätigkeiten wie verwaltende Aufgaben, Interaktionen mit Kollegen und Kolleginnen sowie Fortbildungen. Die Aufteilung der Arbeitszeit stellt sich bei Lehrkräften mit Leitungsfunktion erwartungsgemäß anders dar. Sie verbringen nur knapp ein Viertel ihrer Arbeitszeit mit Unterrichten und über drei Viertel mit unterrichtsfernen Tätigkeiten.

Unterschiede beim Arbeitsort

Lehrkräfte der beruflichen Bildung ohne Leitungsfunktion arbeiten etwa zwei Drittel ihrer Zeit in der Schule und ein Drittel zuhause. Lehrkräfte mit Leitungsfunktion arbeiten dagegen hauptsächlich in der Schule. Andere Dienstorte fallen bei beiden Gruppen kaum ins Gewicht.

Weitere Auswertungen der Studie sind geplant

Dieser zweiten Auswertung der Studie werden weitere Expertisen folgen. Das Projekt „Arbeitszeit, Arbeitsbelastung und Resilienz von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen in Baden-Württemberg (AARL-BS)“ wird sich unter anderem mit der Untersuchung von Auslösern und dem Erleben von Stress bei Berufsschullehrkräften beschäftigen und dabei auch persönliche und situationsbedingte Einflüsse berücksichtigen. Außerdem sind Expertisen zur Widerstandsfähigkeit (Resilienz), den dafür relevanten Schutz- und Risikofaktoren und den Umgang mit Stress geplant. Im Mai dieses Jahres wird zudem eine Wiederholungsmessung durchgeführt, um stabile Befunde zu gewährleisten und um eine mögliche pandemiebedingte Verschiebung der Ergebnisse in der ersten Erhebung 2022 zu überprüfen.

Die zweite Auswertung der Studie zur Arbeitsbelastung von Berufsschullehrkräften können Sie auf der Website der Universität Mannheim einsehen. 
 

HubbS-Redaktion
Junge Frau sucht auf dem Globus nach einem Land
News
Jetzt Fördergelder für Auslandsaufenthalt beantragen
Junge Frau sucht auf dem Globus nach einem Land
Im Ausland können Azubis neue Erfahrungen für die Ausbildung sammeln und sich persönlich weiterentwickeln. © iStock / golero

Ab dem 3. September 2025 geht das BIBB-Förderprogramm AusbildungWeltweit in die zweite Antragsrunde. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert damit weltweite Auslandsaufenthalte im Rahmen der Berufsausbildung. Ausbildungsbetriebe, berufliche Schulen und Kammern können Förderanträge für weltweite Auslandsaufenthalte stellen. Gefördert werden praxisbezogene Auslandsaufenthalte von Auszubildenden, Lernaufenthalte von Ausbildungspersonal und Besuche zur Vorbereitung geplanter Aufenthalte. 

Antragsfrist ist der 7. Oktober 2025. Beantragt werden können bis dahin Auslandsaufenthalte von Februar 2026 bis Januar 2027. Man sollte aber spätestens eine Woche vor der Antragsfrist damit beginnen, da man sich für die Antragsstellung beim Förderportal registrieren muss und einen Letter of Intent des Betriebes oder der Einrichtung benötigt, wo der Auslandsaufenthalt geplant ist. 

Welche Zielgruppen werden gefördert?

  • Personen in beruflicher Erstausbildung nach Berufsbildungsgesetz, Handwerksordnung, Bundes- oder Landesrecht
  • Ausbilderinnen und Ausbilder

Wie lange wird ein Aufenthalt gefördert?

  • Auszubildende: 3 Wochen bis 3 Monate
  • Ausbildende: 2 Tage bis 2 Wochen
  • Vorbereitende Besuche: 2 bis 5 Tage

Aufenthalte in welche Länder werden gefördert?

  • In alle Länder, die keine Programmländer in Erasmus+ sind z.B. USA, China, Schweiz …

Wofür gibt es Zuschüsse?

  • Fahrt-/Flugkosten
  • Aufenthaltskosten
  • Vor- und Nachbereitung
  • Organisation

Wer kann Anträge stellen?

  • Ausbildungsbetriebe
  • Kammern
  • Berufsschulen
  • andere Einrichtungen der Berufsbildung
  • Achtung! Auszubildende können keine eigenen Anträge stellen.

 

Hier finden Sie praktische Tipps für die Antragstellung: https://www.ausbildung-weltweit.de/de/foerderung/antrag-stellen/antrag-stellen.html 

Hier geht es zum Anmeldeportal: https://www.foerderportal-ausbildungweltweit.de 

HubbS-Redaktion
Logo der Förderinitiative AusbildungWeltweit
News
AusbildungWeltweit: Förderung von Auslandspraktika für Auszubildende
Logo der Förderinitiative AusbildungWeltweit
© BMBF

Das Förderprogramm „AusbildungWeltweit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt Auszubildende finanziell bei der Teilnahme an Auslandspraktika während ihrer beruflichen Ausbildung. Noch bis zum 06.06.24 um 13 Uhr mittags können berufliche Schulen, Ausbildungsbetriebe und Kammern Förderanträge stellen.

Was bietet AusbildungWeltweit?

  • Finanzielle Unterstützung: Durch finanzielle Zuschüsse werden Auslandspraktika für Auszubildende attraktiver. Die Förderung ermöglicht Aufenthalte von 3 Wochen bis zu 3 Monaten im Ausland.
  • Praktische Erfahrungen: Auszubildende haben die Möglichkeit, sich in internationalen Teams zu beweisen und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.
  • Vorbereitende Besuche: Um eine gute Absprache zwischen Unternehmen und ihren Partnern im Ausland sicherzustellen, fördert AusbildungWeltweit auch vorbereitende Besuche. Diese dienen dazu, die Planung von zukünftigen Auslandsaufenthalten zu konkretisieren.
  • Lernaufenthalte für betriebliches Ausbildungspersonal: Auch betriebliches Ausbildungspersonal kann von der Förderung profitieren. Lernaufenthalte von 2 Tagen bis zu 2 Wochen sind förderfähig.

Antragsstellung

Die Beantragung der Fördergelder erfolgt über das Projektportal von AusbildungWeltweit. Ausbildungsunternehmen, berufliche Schulen, Kammern und andere Einrichtungen der beruflichen Bildung können den Antrag einreichen. Auszubildende selbst können keine Anträge auf eine Förderung durch AusbildungWeltweit stellen.

>> Weitere Infos zum Förderprogramm AusbildungWeltweit

Übrigens: Berufsschullehrkräfte können über das Programm Erasmus+ Zuschüsse für einen Auslandsaufenthalt erhalten.

HubbS-Redaktion
Eine Bühnentänzer hebt ein Bühnentänzerin im Proberaum mit seinen Händen hoch.
Beruf
Bühnentänzer (m/w/d)

Bühnentänzerinnen und Bühnentänzer übernehmen Tanzrollen beim Ballett, in Musicals, Opern und Operetten, Film- und Fernsehproduktionen sowie in Tanzvideos. Unter der Woche beginnt ihr Tag mit dem morgendlichen Training. Danach folgen Proben mit Choreografen und Choreografinnen, bei denen sie künstlerisch-gestaltete Bewegungs- und Schrittabfolgen entwickeln. Diese Abfolgen studieren sie anschließend ein und setzen sie zu längeren Passagen zusammen. Am Ende steht ein komplettes Tanzstück oder eine ganze Shownummer. Die Vorführungen finden dann oftmals abends und am Wochenende statt. Vor jeder Vorstellung wird immer noch eine letzte Probe abgehalten. Damit die Tanzeinlagen oder Ballettszenen wie aus einem Guss wirken, müssen Bühnentänzerinnen und Bühnentänzer äußerst präzise in ihrer Bewegung sein. Neben ihrem Körper als Hauptausdrucksmittel müssen sie zum Beispiel im Musical oder Varieté auch ihre Stimme einsetzen. Bei der Ausbildung zum Bühnentänzer handelt es sich um eine schulische Ausbildung.

Abschluss: Staatlich geprüfter Tänzer / Staatlich geprüfte Tänzerin

Forschende zu beruflicher Bildung
News
Studie zur Arbeitszeit von Berufsschullehrkräften

Forschende zu beruflicher Bildung

Ein Projekt der Universität Mannheim und des Berufsschullehrerverbands Baden-Württemberg untersucht die Arbeitsbelastung von Lehrkräften an beruflichen Schulen und hat erste Ergebnisse veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass Lehrkräfte über die vorgegebene Wochenarbeitszeit hinaus arbeiten: Vollzeitlehrkräfte ohne Leitungsfunktion rund 7 Prozent mehr, Vollzeitkräfte mit Leitungsfunktion sogar rund 20 Prozent mehr. Lehrkräfte mit Teilzeitstellen haben ebenfalls verhältnismäßig viele Überstunden.

An der Studie nahmen rund 1800 Lehrkräfte an beruflichen Schulen teil, was sie repräsentativ für Lehrkräfte an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg macht. Insbesondere sollen damit zwei Fragestellungen beantwortet werden: Wie hoch ist die Arbeitszeit von Lehrkräften an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg? Und inwiefern bestehen Zusammenhänge zwischen der Höhe der Arbeitszeit und dem Wohlbefinden, der Berufszufriedenheit, dem Belastungsempfinden und der Burnout-Gefährdung?

Eine Erkenntnis der Studie: Je höher die Wochenarbeitszeit ist, desto höher ist auch die Belastung und die Burnout-Gefährdung und desto geringer ist das Wohlbefinden und die Berufszufriedenheit. So weit, so wenig überraschend. Allerdings seien die Effekte meist als gering einzuschätzen, was dafür spreche, dass nicht die Höhe der Arbeitszeit allein ausschlaggebend für Wohlbefinden und Burnout-Gefährdung sei, sondern dass es weitere Faktoren gebe, die einer detaillierteren Analyse bedürfen. Als Nächstes sind unter anderem Untersuchungen zum Stresserleben und zu Stressauslösern sowie zu Schutz- und Risikofaktoren geplant.

==> Erste Expertise zu ausgewählten Ergebnissen des Projekts „Arbeitszeit, Arbeitsbelastung und Resilienz von Lehrkräften an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg (AARL-BS)“

HubbS-Redaktion
Der Award, den HubbS und keytec bei den Splash Awards 2024 gewonnen haben
News
Splash Awards: Auszeichnung für HubbS
Der Award, den HubbS und keytec bei den Splash Awards 2024 gewonnen haben
Vergangene Woche nahmen die Softwareentwickler von Keytec die Auszeichnung entgegen. © FWU / keytec

Die Website Hubbs – Der Hub für berufliche Schulen wurde vergangene Woche mit dem Splash Award in der Kategorie Verlage / Medien ausgezeichnet. Unsere Entwicklerkollegen von keytec nahmen in Berlin stolz den Preis entgegen. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und bedanken uns bei keytec, die mit uns zusammen die Seite entwickelt haben, für die tolle Zusammenarbeit und natürlich für das tolle Ergebnis – HubbS!

Die Splash Awards Deutschland und Österreich zeichnen mit ihrer Preisverleihung seit 2017 Drupal-Dienstleister aus, die Außergewöhnliches geleistet haben.

Was ist Drupal?

Drupal ist ein Content-Management-System (CMS), das als Open Source zur Verfügung steht und für die Organisation von Websites benutzt wird. Die Software ist die Grundlage der HubbS-Website und dient der Erstellung, Aktualisierung und Darstellung unserer Inhalte – von der Mediathek und redaktionellen Artikeln bis hin zum Community-Bereich. Genau dieses Element – die Umsetzung einer Social Software – hebt Drupal von anderen CMS ab.

Rund um die Software ist eine Nutzer- und Entwicklergemeinschaft entstanden. Daraus resultierte unter anderem die DrupalCon, eine Konferenz, die zweimal pro Jahr in Nordamerika und Europa stattfindet. 
Die Splash Awards werden innerhalb der Drupal-Community fast gänzlich von Freiwilligen organisiert und finanzieren sich zum größten Teil aus Spenden.

Der Preis wird in neun Kategorien verliehen: Verlage / Medien, Bildung, E-Commerce, Enterprise, Gesundheitswesen, Lösungen, Non-Profit, Regierung, Social / Community
 

HubbS-Redaktion
Europa
News
EU-Projekttag 2026: Azubis sprechen mit Politikern über Europa
Europa
© iStock / ThomasVogel

Der deutschlandweite EU-Projekttag an Schulen bietet eine gute Gelegenheit, Jugendlichen die Europäische Union näherzubringen. Der EU-Projekttag findet in diesem Schuljahr am 27. April 2026 (oder in dessen zeitlichem Umfeld) statt.

Begegnungen mit Politikerinnen und Politikern

Die Begegnung von Auszubildenden mit Entscheidungsträgern bereichern den Schulunterricht. Der persönliche Einblick in die politische Arbeit und die Hintergründe fördern das Verständnis der Jugendlichen für Demokratie und für die EU. Das Veranstaltungsformat kann individuell zwischen Schule und Politikerin oder Politiker vereinbart werden und vor Ort oder digital stattfinden.

Weitere Europaveranstaltungen in 2026

Neben dem EU-Projekttag finden in diesem Jahr vom 30. April bis 31. Mai die Europawochen mit Veranstaltungen über Europa statt. Im Zentrum der Europawochen steht der Europaaktionstag am 9. Mai, mit dem an die Geburtsstunde Europas am 9. Mai 1950 erinnert wird. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden

  • Bundestagsabgeordnete: Unter https://www.bundestag.de/abgeordnete können Sie nach Bundesland und Wahlkreis filtern und das Mitglied Ihrer Wahl direkt anschreiben.
  • Abgeordnete des Europaparlaments: Nach der oder dem Abgeordneten Ihres Wahlkreises im Europäischen Parlament können Sie auf dieser Website suchen.
  • Ehemalige Schülerinnen und Schüler: Neben den Besuchen von Abgeordneten besteht über die europaweite Initiative „Back to School“ die Möglichkeit, EU-Bedienstete für einen Besuch ihrer ehemaligen Schule zu gewinnen, um über die EU oder ihre Arbeit bei der EU sprechen.
  • Landtagsabgeordnete: Infos zu den Kontaktmöglichkeiten entnehmen Sie bitte den Websites der Länder.

Websites von Bund und Ländern

  • Bund: Website zum EU-Projekttag (mit Kontaktpersonen in den Ländern)
  • Baden-Württemberg: Website zum EU-Projekttag
  • Bayern: Website zum EU-Projekttag
  • Berlin: Website zum EU-Projekttag
  • Brandenburg: Website zu Europa im Blick
  • Bremen: Website zur politischen Bildung
  • Hamburg: Website zum EU-Projekttag
  • Hessen: Website zum EU-Projekttag
  • Mecklenburg-Vorpommern: Website zum EU-Projekttag
  • Niedersachsen: Website zum EU-Projekttag
  • Nordrhein-Westfalen: Website zum EU-Projekttag
  • Rheinland-Pfalz: Website zu den Europawochen
  • Saarland: Website zum EU-Projekttag 2024
  • Sachsen: Website zum EU-Projekttag 2024
  • Sachsen-Anhalt: Website zu den Europawochen
  • Schleswig-Holstein: Website zum EU-Projekttag
  • Thüringen: Website des Europäischen Informationszentrums von Thüringen

Zum Hintergrund

Den EU-Projekttag gibt es seit 2007. Er ging aus der damaligen deutschen EU-Ratspräsidentschaft hervor und wurde zu einem Erfolgsprojekt. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen: von Kabinettsmitgliedern bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentariern. Organisiert wird der EU-Projekttag gemeinsam von Bund und Ländern.

HubbS-Redaktion
Eine Frau sitzt mit dem Rücken zum Betrachter auf einem Bootssteg und blickt zum Wasser sowie Horizont.
Gewusst wie
Ferien: Zwischen Erholung, Planung und Burn-out-Prävention
Eine Frau sitzt mit dem Rücken zum Betrachter auf einem Bootssteg und blickt zum Wasser sowie Horizont.
In den Ferien sind bewusste Ruhephasen wichtig für die mentale Gesundheit. Foto: von Renan_Brun über Pixabay

Berufsschullehrkräfte haben auf dem Papier rund zwölf Wochen unterrichtsfreie Zeit im Jahr. Das ist deutlich mehr als die meisten Erwerbstätigen. Doch nur ein Teil davon ist echter Urlaub. Der Großteil dieser Zeit wird von vielen Lehrkräften genutzt, um Prüfungen zu korrigieren, Fortbildungen zu absolvieren, Absprachen mit Ausbildungsbetrieben und Kammern zu treffen oder den Unterricht vorzubereiten. Gleichzeitig steigt die Belastung im System spürbar: Lehrermangel, übervolle Klassen und die wachsende Bürokratisierung führen bei vielen Berufsschullehrkräften zu Stress. Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger, die Ferien bewusst zur Erholung zu nutzen – und auch zur Burn-out-Prävention. Denn wer permanent überlastet ist, nützt langfristig weder sich selbst noch seinen Schülerinnen und Schülern.

Warnsignale ernst nehmen

Bei Berufsschullehrkräften ist häufig nicht die Menge der Arbeitsstunden entscheidend, sondern die psychische Belastung durch unterschiedliche Erwartungen seitens der Eltern, Schulleitung oder Kultusbehörden. Hinzu kommt ein hoher Anspruch an sich selbst: Wenn sie ausfallen, droht zugleich der Ausfall von Prüfungen oder die Gefährdung von Ausbildungsabschlüssen. Diese Gedanken bauen in Lehrkräften inneren Druck auf und können am Ende zu einem Zustand der völligen Erschöpfung führen. Lehrkräfte zählen daher zur Risikogruppe, was Burn-out betrifft. Umso wichtiger ist es, dass Warnsignale rechtzeitig erkannt werden: Wer im Urlaub nicht mehr abschalten kann und mit seinen Gedanken ständig in der Schule ist, hat möglicherweise schon ein Burn-out-Frühstadium erreicht.  

Strategien gegen das „Nicht-Abschalten-Können“

Was können Sie als Lehrkraft tun, um die Gedanken vom Schulalltag zu lösen? 

  • Positive Aktivitäten: Lassen Sie Ihre Ferien nicht einfach verstreichen, sondern füllen Sie sie mit schönen Unternehmungen, die Ihnen Freude bereiten – ob Reisen, Freunde treffen oder in Ruhe ein Buch lesen.
  • Abgrenzung von der Arbeit: Stellen Sie das Lesen Ihrer schulischen E-Mails in den Ferien in einem fest definierten Zeitraum vollständig ein. Wenn Sie immer erreichbar sind, bleiben Sie auch mental im Dienst.
  • Klarer Startzeitpunkt für Vorbereitungen: Legen Sie einen konkreten Zeitpunkt gegen Ferienende fest, ab dem sich Ihre Gedanken wieder rund um die Schule drehen dürfen.
  • Tagesstruktur zum Ferienende: Beginnen Sie in den letzten Ferientagen, wieder eine schulähnliche Tagesstruktur mit regelmäßigen Aufstehzeiten, leichter geistiger Arbeit und Bewegung aufzubauen. So bereiten Sie sich mental auf den Arbeitsalltag vor. 


Diese Maßnahmen können Ihnen helfen, psychisch eine echte Pause zu erleben, ohne sich gleichzeitig den Wiedereinstieg zu erschweren.

Urlaub als Prozess der Wiederherstellung

In den Ferien befinden sich viele Lehrkräfte im Zwiespalt: Einerseits erwarten das Kollegium, die Schulleitung oder die Ausbildungsbetriebe auch im Urlaub eine gewisse Präsenz, andererseits können Lehrkräfte aber ohne echte Erholung das nächste Schuljahr nicht gut meistern. Bei vielen Burn-out-gefährdeten Lehrkräften schwingt permanent die Angst mit: „Wenn ich jetzt nichts vorbereite, fällt alles zusammen“. Der innere Antreiber wird somit zur Gefahr. Dabei sollte der Urlaub als das verstanden werden, was er ist: ein geschützter Raum zum Aufladen des psychischen Akkus.

Ferien aktiv gestalten

Mit diesen Tipps können Sie Ihre Ferien ausgewogen gestalten und Ihre Akkus auffüllen:  

  • Ferien in realistische Zeitblöcke einteilen: Strukturieren Sie Ihre Ferien sinnvoll. Eine Einteilung für die großen Ferien könnte beispielsweise sein, dass Sie zwei bis drei Wochen für Urlaub ohne schulische Themen einplanen, gefolgt von ein bis zwei Wochen für Unterrichtsvorbereitung, Projektentwicklung oder Korrekturen. Die Restzeit können Sie sich flexibel einteilen, z. B. mit Fortbildung, Hobbys oder Familie.
  • Gezielte Erholung: Gönnen Sie Ihrem Körper eine Auszeit, indem Sie einfach nur Schlafen oder Entschleunigen. Sie dürfen auch mal „nichts tun“, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Tun Sie sich etwas Gutes und gehen Sie Ihren Hobbys nach. Unternehmungen in der Natur und das Pflegen von sozialen Kontakten sind Balsam für die Seele. Dazu ist es wichtig, dass Sie in der Zeit Ihre schulischen Geräte ausschalten und auch privat nicht immer online sind.
  • Selbstreflexion und Austausch: Um Ihre mentale Gesundheit zu stärken, ist es wichtig zu hinterfragen, wie sehr Sie sich antreiben. Sind Ihre Ansprüche realistisch oder betreiben Sie bereits einen überhöhten Perfektionismus? Oft hilft es auch, sich Feedback von dem Kollegium einzuholen und zu schauen, wie andere ihre Ferien organisieren.

Sanfte Rückkehr in den Schulalltag

Der Übergang zurück in den Arbeitsmodus fällt vielen schwer. Die Gedanken an den Schulbeginn können schlaflose Nächte verursachen, doch das ist nicht automatisch bedenklich. Erst wenn diese Zustände mehrere Wochen anhalten oder dauerhaft belasten, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Für einen angenehmen Start nach den Ferien, sollten Sie Ihren Tagesrhythmus in den letzten freien Tagen unbedingt an Ihren Arbeitsalltag anpassen. Hierzu empfiehlt sich, früh aufzustehen, eine leichte geistige Betätigung und etwas Bewegung. So können Sie als Lehrkraft erholt und voller Energie ins Klassenzimmer zurückkehren.

Hilfestellen bei akutem Burn-out

Wenn Sie merken, dass Sie total ausgebrannt und erschöpft sind und sich über längere Zeit nicht erholen konnten, gehen Sie bitte zum Arzt. Erster Ansprechpartner ist in der Regel die Hausarztpraxis. Benennen Sie Ihre Symptome und Ihren Verdacht deutlich. Die Hausärztin oder der Hausarzt wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen und einige Untersuchungen vornehmen, um körperliche Ursachen auszuschließen. Wenn nötig, werden Sie an einen Psychotherapeuten oder Psychiater überwiesen.

Es gibt auch die Möglichkeit, Hilfetelefone in Anspruch zu nehmen:

  • Die Deutsche Depressionshilfe ist unter 0800 33 44 533 erreichbar.
  • Die TelefonSeelsorge ist unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 erreichbar.

 

Tauschen Sie sich auch mit Ihrer Familie sowie Ihren Kollegen und Kolleginnen aus – Sie werden sehen, Sie sind nicht allein. Sie müssen sich nicht schämen, Burn-out kann jedem Menschen passieren. Im besten Fall entsteht eine vertrauensvolle Gemeinschaft, die Sie unterstützen kann.

Mehr zu Thema Burn-out finden Sie in unserem Artikel Burn-out bei Lehrkräften.

HubbS-Redaktion
Telegramme aus einer anderen Zeit werben für HubbS
News
HubbS-Gewinnspiel: Jetzt mitmachen & iPad gewinnen

Unter allen teilnehmenden HubbS-Nutzerinnen und -Nutzern verlosen wir drei iPad 11 inklusive Apple Pencil! Teilnahmeschluss ist der 15. Januar 2026.

In den vergangenen Wochen haben wir viele Schulen der beruflichen Bildung mit kleinen „Telegrammen aus der Vergangenheit“ überrascht. Hier erklären wir noch einmal übersichtlich, wie Sie teilnehmen können.

So funktioniert’s – Schritt für Schritt

Telegramme aus dem HubbS-Gewinnspiel
  1. Telegramme finden und öffnen
    An Ihrer Schule sollten vier unterschiedliche Telegramm-Varianten aufgetaucht sein – humorvoll gestaltet und jeweils einer historischen Epoche nachempfunden.
  2. Gemeinsam alle vier Varianten finden
    Jedes Briefchen enthält eine Landkarte mit einer einzelnen Ziffer.
    Erst wenn Sie alle vier Varianten gefunden haben, können Sie den Gewinncode entschlüsseln. Tauschen Sie sich also gerne im Kollegium aus!
  3. Ziffern in die richtige Reihenfolge bringen
    Die vier Telegramme stehen für vier zeitliche Epochen. Sortieren Sie die Briefchen von der ältesten zur jüngsten Epoche. Die vier Ziffern in der richtigen Reihenfolge ergeben den Gewinncode.
  4. Gewinncode auf HubbS eintragen
    Geben Sie den Code unter
    https://hubbs.schule/connect ein und schicken Sie ihn ab.


Wichtig: Teilnahme nur mit HubbS-Konto

Sie müssen angemeldet sein, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Falls Sie noch kein HubbS-Konto besitzen, können Sie sich hier ganz einfach mit Ihrer schulischen E-Mail-Adresse registrieren: Registrieren.


Sie haben Fragen oder brauchen noch Telegramme?

Die HubbS-Redaktion hilft Ihnen gerne weiter: Kontakt zur Redaktion.
 

HubbS-Redaktion
Eine Gruppe von Lehrkräften
Im Fokus
Erweiterte Schulleitung: eine neue Form der Verwaltung
Eine Gruppe von Lehrkräften
Das Modell der erweiterten Schulleitung kann Führungskräfte entlasten und junge Lehrkräfte fördern. © istock / Goodboy Picture Company

Berufliche Schulen haben im Vergleich mit anderen Schularten sehr viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und damit auch viel Verwaltungsaufwand. Mit der erweiterten Schulleitung wird die Personal- und Organisationsverantwortung auf mehrere Schultern verteilt, der Schulleiter oder die Schulleiterin bleibt hauptverantwortlich. Dadurch sollen die Schulleitungen entlastet werden, um so strategische Entwicklungen effizienter voranzutreiben und die Schule im Gesamten zu stärken.

Neben Bayern gibt es auch in anderen Bundesländern die Möglichkeit, eine erweiterte Schulleitung einzurichten. Allerdings wird dies unterschiedlich ausgestaltet, wobei die Regelungen stark von den jeweiligen Schulgesetzen abhängen. Gemein ist allen Modellen das Ziel, die Schulleitungen zu entlasten, die Schulorganisation zu professionalisieren und Lehrkräfte in Führungspositionen zu fördern. Dies ist nicht nur ein Gewinn für die Schulen, sondern auch ein zentraler Faktor zur Attraktivitätssteigerung des Lehrberufs.

In München bekommen Mitglieder des Führungsteams zwei Wochenstunden als Leitungszeit zugewiesen. Die fehlenden Unterrichtsstunden werden durch Einstellung neuer Lehrkräfte gedeckt. Der dadurch entstehende zusätzliche Finanzierungsbedarf wird je zur Hälfte vom Freistaat Bayern und dem Referat für Bildung und Sport übernommen. Letzteres berät und begleitet die Schulen bei der Etablierung der erweiterten Schulleitung.

Ein weiterer Vorteil der erweiterten Schulleitung: Sie eröffnet jungen Lehrkräften individuelle Förderung sowie zusätzliche Karriereoptionen. Lehrkräfte können Führungserfahrung sammeln und sich für zukünftige Leitungsaufgaben qualifizieren.

 

Hier verlinken wir Ihnen einige Schulgesetze der Länder, die auf die erweiterte Schulleitung Bezug nehmen:

  • Lehrerdienstordnung Bayern
  • Schulgesetz Brandenburg
  • Schulgesetz Berlin
  • Lehrerdienstordnung Hessen (Siehe § 14)
  • Schulgesetz Nordrhein-Westfalen
  • Schulgesetz Schleswig-Holstein
HubbS-Redaktion
Lehrer mit Schülern im Gespräch
News
„Starke Lehrer – starke Schüler“ in Hessen
Lehrer mit Schülern im Gespräch
© iStock / Eduard Figueres

Forschende der Philipps-Universität Marburg unterstützten in dem Modellprojekt „Starke Lehrer – starke Schüler“ drei Jahre lang Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an sechs beruflichen Schulen dabei, Sicherheit im Umgang mit demokratiefeindlichen Verhaltensweisen aufzubauen und eine demokratische Schulkultur zu entwickeln. Dazu veranstalteten sie gezielte Fortbildungen und Workshops zum Thema und standen mit mobiler Beratung zur Seite.

Alle beteiligten Schulen etablierten Demokratie-Teams aus Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften, welche die Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen im Umgang mit herausfordernden Situationen beraten. 

Mit einer Fach- und Abschlusstagung an der Universität Marburg endete letzte Woche die Modellphase. Mehr als 120 Teilnehmende aus Schulpraxis, Bildungsadministration, Politik und Wissenschaft zogen Bilanz. Die Erfahrungen der Modellphase werden in die weitere Entwicklung der Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte des Landes Hessen einfließen. Dazu wird die Philipps-Universität Marburg im kommenden halben Jahr die wissenschaftlichen Begleitstudien weiter auswerten und die Erkenntnisse im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen aufbereiten.

Das Projekt „Starke Lehrer – starke Schüler“ wurde 2015 von der Robert Bosch Stiftung und der Technischen Universität Dresden entwickelt und in der Vergangenheit auch schon in Sachsen, Niedersachsen und Brandenburg durchgeführt. In Sachsen und Brandenburg wurde es in Regelstrukturen überführt und steht nun allen Schulen des jeweiligen Landes offen. Nähere Informationen finden Sie auf den länderspezifischen Websites: 

  • Sachsen
  • Brandenburg
HubbS-Redaktion
Zwei Winzer prüfen eine Traubenrebe bei der Weinernte.
Beruf
Winzer (m/w/d)

Winzerinnen und Winzer bauen auf Weinbergen Weinreben an, um aus deren Früchten im Keller Wein herzustellen. Den Anbau richten sie nach dem Verlauf der Jahreszeiten aus. In den ersten Wochen des Jahres legen sie den Grundstein für das neue Weinjahr, indem sie die Weinreben beschneiden und die Weinstöcke reparieren, biegen und Binden. Zudem fokussieren sie sich im Frühjahr auf das Marketing und den Verkauf des Weins. Sie besuchen, Veranstaltungen, Präsentationen und Prämierungen, die sich dem edlen Tropfen widmen. Bis zum Herbst reifen dann die süßen Beeren heran. Um zur Erntezeit hohe Erträge zu erzielen, düngen sie die Weinstöcke, bekämpfen das Unkraut und schützen die Pflanzen vor schädlichen Eindringlingen. Bei der Weinlese werden die reifen Beeren von Hand oder mit Maschinen geerntet. Anschließend werden sie im eigenen Betrieb gekeltert oder an eine Winzergenossenschaft geliefert. Zum Ausdrücken der Trauben benutzen die Winzerinnen und Winzer Pressen oder technischen Anlagen. Den nachfolgenden Gärungsprozess, der in Tanks oder Fässern stattfindet, überwachen und steuern sie sehr akribisch. So steigern sie zum Beispiel durch Schwefeln oder Entsäuern die Qualität des Weins. Am Ende des Reifungsprozesses füllen sie den fertigen Wein in Flaschen ab, etikettieren diese und verpacken sie für den Verkauf. Somit ist auf dem Weinberg und im Weinkeller das ganze Jahr über viel zu tun.

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