Mit der umfangreichen Arbeitszeituntersuchung unter Lehrkräften und Schulleitungen des Sächsischen Kultusministeriums liegt erstmals ein repräsentatives Bild der Arbeitszeit an sächsischen Schulen vor. Ziel der Erhebung war es, eine fundierte Grundlage zur Sicherung der Unterrichtsversorgung und -qualität zu schaffen.
Im nächsten Schritt werten Expertinnen und Experten die Ergebnisse aus und erarbeiten Empfehlungen. Eines zeichnet sich bereits ab: Für Lehrkräfte, die mehr arbeiten möchten, werden wohl freiwillige Arbeitszeitkonten eingeführt.
Wie sah die Erhebung aus?
An der Untersuchung nahmen 3.772 Lehrkräfte und 386 Schulleitungen teil – etwa 14 Prozent aller Lehrkräfte und 19 Prozent der Schulleitungen in Sachsen. Über ein gesamtes Schuljahr wurden Arbeitszeiten und Tätigkeiten über ein webbasiertes Tool erfasst. Ergänzend fanden Befragungen zum subjektiven Belastungsempfinden statt.
Was sind die Ergebnisse?
Die Ergebnisse in den beiden Untersuchungsgruppen variieren, daher werden sie gesondert aufgeführt.
Ergebnisse für Lehrkräfte
- Unterricht machte im Jahresdurchschnitt über 30 % der Arbeitszeit aus, rund 25 % entfiel auf Vor- und Nachbereitung.
- Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen erledigten anteilig mehr organisatorische Aufgaben. Grundschullehrkräfte verwendeten anteilig mehr Zeit für den Unterricht, Gymnasiallehrkräfte mehr für Korrekturen.
- In Schulwochen arbeiteten Vollzeitlehrkräfte über 40 Stunden, Teilzeitkräfte rund 34 Stunden. 69 % der Vollzeitlehrkräfte und 75 % der Teilzeitkräfte überschritten ihr Soll in Schulwochen.
- Die individuelle Spannweite bei den Ist-Soll-Differenzen reichte von 15 Stunden Minderarbeit bis zu 25 Stunden Mehrarbeit pro Woche.
Im Jahresdurchschnitt (Schulwochen und schulfreie Wochen) arbeiteten Vollzeitlehrkräfte leicht unter ihrem Soll, Teilzeitlehrkräfte etwa 6 % darüber (rund 1,4 Stunden pro Woche). - Das subjektive Belastungsempfinden der Lehrkräfte stieg im Jahresverlauf deutlich an und fiel zu den Sommerferien hin spürbar ab.
- Die höchste Belastung empfanden Lehrkräfte durch organisatorische Anforderungen und Ressourcenmangel.
- Unterschiede erklärten sich vor allem durch Schulart und Beschäftigungsumfang, persönliche Merkmale spielten eine geringere Rolle.
Ergebnisse für Schulleitungen
- Schulleitungen arbeiteten in Schulwochen fast durchgängig 45 Stunden oder mehr, in Ferienwochen meist 5–10 Stunden.
- Im Jahresdurchschnitt lag die Mehrarbeit bei 7,8 Prozent bzw. 2,6 Stunden pro Woche.
- Über 50 % der Arbeitszeit entfiel auf Koordinierung und Führung, gefolgt von Unterricht und unterrichtsnahen Aufgaben.
- Als besonders belastend galten fehlende Planbarkeit des Arbeitsalltags, das Nachholen von Aufgaben außerhalb der regulären Arbeitszeit und Krisenbewältigung.
- Weniger als die Hälfte der Befragten sah ausreichend Zeit für Führungsaufgaben.
Weitere Informationen
Den vollständigen Abschlussbericht inklusive übersichtlicher Grafiken finden Sie auf der Seite des Sächsischen Kultusministeriums.
Die Ausbildungen in der Bauwirtschaft werden moderner. 19 Berufe aus den Bereichen Ausbau, Hochbau und Tiefbau wurden neu geordnet. Die neuen Rahmenlehrpläne und die neuen Ausbildungsordnungen wurden jetzt veröffentlicht. Ihre Umsetzung wird vorbereitet. Am 1. August 2026 treten sie in Kraft.
Das sind die wichtigsten Neuerungen:
- Für die 16 dreijährigen Ausbildungsberufe wurde die gestreckte Gesellen- bzw. Abschlussprüfung eingeführt. Es wird keine Zwischenprüfung mehr durchgeführt.
- Die drei zweijährigen Ausbildungsberufe wurden mit dem sogenannten Anrechnungsmodell ausgestattet. Das sichert die Anschlussfähigkeit an die dreijährigen Berufsausbildungen.
- Die Ausbildungsinhalte wurden insbesondere um Themen der Nachhaltigkeit, des Klimaschutzes und der Digitalisierung erweitert.
Wie ist die Ausbildung in der Bauwirtschaft strukturiert?
- Im ersten Ausbildungsjahr erfolgt eine berufsfeldübergreifende Ausbildung. Dabei lernen die Auszubildenden die grundlegenden Arbeitsschritte in den Bereichen Ausbau, Hochbau und Tiefbau kennen.
- Im zweiten Ausbildungsjahr steht der berufliche Schwerpunkt im Vordergrund.
- Das dritte Ausbildungsjahr ist berufsspezifisch ausgestaltet.
Ist die überbetriebliche Ausbildung weiterhin verpflichtend?
Ja, neben der Zeit in Betrieb und Berufsschule nehmen Auszubildende der Bauwirtschaftsberufe an Kursen in den überbetrieblichen Ausbildungsstätten teil:
- 1. Ausbildungsjahr: 13 Wochen + 3 zusätzliche Wochen
- 2. Ausbildungsjahr: 11 Wochen + 2 zusätzliche Wochen
- 3. Ausbildungsjahr: 6 Wochen + 4 zusätzliche Wochen
Außerdem können die Betriebe zusätzliche Kurse im Rahmen von bis zu 9 Wochen mit den überbetrieblichen Ausbildungsstätten vereinbaren.
Was ist die gestreckte Gesellen- oder Abschlussprüfung?
Gestreckte Prüfung bedeutet, dass die Gesellen- oder Abschlussprüfung in zwei Teilen erfolgt. In den 16 dreijährigen Berufsausbildungen gibt es keine Zwischenprüfung mehr. Nach zwei Jahren werden in der Teil 1 Prüfung bereits Teile der beruflichen Handlungskompetenz abgeprüft. Weitere Kompetenzen werden in Teil 2 abgefragt. In der Zusammenschau von Teil 1 und Teil 2 wird die Endnote ermittelt. Teil 1 macht 40 Prozent der Endnote aus. Teil 2 fließt mit 60 Prozent ein.
Was ist das Anrechnungsmodell?
Die Stufenausbildung in der Bauwirtschaft wird durch das Anrechnungsmodell ersetzt. Auszubildende der zweijährigen Ausbildungen Ausbaufacharbeiter/-in, Hochbaufacharbeiter/-in und Tiefbaufacharbeiter/-in können nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung nach zwei Jahren im dritten Ausbildungsjahr der dreijährigen Ausbildungsberufe weitermachen. Die Auszubildenden der zweijährigen Berufsausbildungen und die der dreijährigen Berufsausbildungen nehmen nach zwei Jahren an derselben Prüfung teil. Wenn Auszubildende und Betriebe sich einig sind, kann ein neuer Ausbildungsvertrag über das dritte Ausbildungsjahr im dreijährigen Beruf abgeschlossen werden. Das Ergebnis der Abschlussprüfung wird dann als Teil 1 der gestreckten Gesellen- oder Abschlussprüfung gewertet. Die absolvierten Ausbildungszeiten in einer zweijährigen Berufsausbildung werden an die Ausbildungszeit in der dreijährigen Ausbildung angerechnet.
Wie werden die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz integriert?
Auf der Ebene der Berufsbilder wurde das Thema Wärmedämmung verändert und in Richtung von Energieeffizienzmaßnahmen in und an Bauwerken und Bauteilen weiterentwickelt. Für alle Bauwirtschaftsberufe wurde das Bauen im Bestand als neuer Ausbildungsinhalt über alle drei Ausbildungsjahre mit aufgenommen. Auch in den berufsfeldübergreifenden Ausbildungsinhalten wurden Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen schon bei der Planung der eigenen Arbeiten eine Rolle, bei der Einrichtung und Unterhaltung der Baustellen, bei der Wahl von Maschinen und Anlagen oder bei qualitätssichernden Maßnahmen im Rahmen der Kontrolle der eigenen Arbeiten.
Wie wird die Digitalisierung berücksichtigt?
Auf der Ebene der Arbeits- und Geschäftsprozesse haben sich durch die Einführung des Building Information Modelling erhebliche Veränderungen auf den Baustellen vollzogen. Die Planung von Bauvorhaben, die Steuerung des Erstellungsprozesses von Bauwerken sowie der Unterhalt von Gebäuden und deren Rückbau werden zunehmend digitaler und vernetzter. Für die Fachkräfte auf den Baustellen bedeutet dies veränderte Kompetenzanforderungen an das Lesen von Plänen, Erstellen von Skizzen und das Messen und Kontrollieren im Rahmen der Arbeitsprozesse.
Hier finden Sie die neuen Rahmenlehrpläne:
Ausbauberufe
- Ausbaufacharbeiter/in*
- Estrichleger/in
- Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in
- Stuckateur/in
- Trockenbaumonteur/in
- Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in
- Zimmerer/Zimmerin
Hochbauberufe
- Bauwerksmechaniker/in für Abbruch- und Betontrenntechnik
- Beton- und Stahlbetonbauer/in
- Feuerungs- und Schornsteinbauer/in
- Hochbaufacharbeiter/in*
- Maurer/in
Tiefbauberufe
- Brunnenbauer/in
- Gleisbauer/in
- Kanalbauer/in für Infrastrukturtechnik (bisher Kanalbauer/-in)
- Leitungsbauer/in für Infrastrukturtechnik (bisher Rohrleitungsbauer/in)
- Straßenbauer/in
- Spezialtiefbauer/in
- Tiefbaufacharbeiter/in*
* zweijährige Berufsausbildung
Die Studie „Arbeitszeit, Arbeitsbelastung und Resilienz von Lehrkräften an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg (AARL-BS)“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Berufsschullehrerverband in Baden-Württemberg e.V. (BLV) und der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim. Das Projekt verfolgt das Ziel, repräsentative Daten zur Arbeitszeit und der generellen Arbeitssituation von Lehrkräften in der beruflichen Bildung in Baden-Württemberg zu gewinnen. Aus den Ergebnissen können Empfehlungen für die Arbeitsgestaltung und die Aus- und Weiterbildung von Berufsschullehrkräften abgeleitet werden.
Aufbau der Studie
Im Jahr 2022 wurden parallel zwei Erhebungen unter Berufsschullehrkräften durchgeführt. Ein Teil war eine breit angelegte, repräsentative Fragebogenstudie, an der sich über tausend Vollzeitlehrkräfte beteiligten und welche die Gesamtlage zu Arbeitszeit, Arbeitsbelastung und Resilienz erfassen sollte. Daneben wurde eine vertiefende app-basierte Tagebuchstudie vorgenommen, die genauer auf die täglichen Arbeitszeiten und Tätigkeiten sowie das damit verbundene Stresspotential einging. Die 145 in diesen Teil einbezogenen Lehrkräfte sollten tagebuchartig und möglichst lückenlos ihre Arbeitstätigkeiten festhalten und dabei Angaben zum empfundenen Stresslevel etc. machen.
Auswertung der Studie
Die erste Auswertung der Studie im Herbst 2023 konzentrierte sich auf die durchschnittliche Wochen- und Jahresarbeitszeit der Berufsschullehrkräfte und unterschied hauptsächlich danach, ob die Lehrpersonen eine Leitungsfunktion innehatten oder nicht. Die Befunde aus der ersten Expertise zeigen, dass Lehrkräfte, die an einer beruflichen Schule in Baden-Württemberg in Vollzeit arbeiten und keine Leitungsfunktion innehaben, verglichen mit der Soll-Jahresarbeit von 1.804 Stunden jährlich rund 125 Stunden bzw. rund 7 Prozent mehr arbeiten.
Die kürzlich veröffentlichte zweite Auswertung untersuchte zusätzlich, ob sich die Arbeitszeit für Männer und Frauen unterscheidet, und schlüsselte nach Alter und verschiedenen Arbeitsorten auf. Die Forschenden wollten herausfinden, wie die unterschiedlichen Tätigkeiten anteilig verteilt sind und wie viel die Lehrkräfte außerhalb der Arbeitszeit an Abenden und Wochenenden sowie in den Ferien arbeiten.
Ergebnisse der zweiten Auswertung
Hohe Arbeitszeiten
Die zweite Auswertung zeigt zum Beispiel, dass viele Lehrkräfte der beruflichen Bildung auch an Abenden und Wochenenden arbeiten. Diejenigen ohne Leitungsfunktion wenden mehr Zeit in diesen Randzeiten auf. Vor allem die unterrichtsnahen Tätigkeiten wie Vor- und Nachbereitung und Korrigieren finden abends und am Wochenende statt. Aber auch sogenannte unterrichtsferne Tätigkeiten, wie zum Beispiel verwaltende Aufgaben, Arbeit in Gremien und Teams, Fortbildungen und die Interaktion mit Lernenden außerhalb des Unterrichts, werden teilweise außerhalb er Schule absolviert.
Geschlechtsspezifische Unterschiede
Eine weitere Erkenntnis der Auswertung war, dass es bei Berufsschullehrkräften Unterschiede in der Arbeitszeit von Männern und Frauen gibt. Weibliche Vollzeitlehrkräfte ohne Leitungsfunktion haben eine höhere mittlere Wochenarbeitszeit als Männer (ca. 47 versus ca. 45 Stunden pro Woche). Bei den Lehrkräften mit Leitungsfunktion ist kein Unterschied zwischen Männern und Frauen erkennbar (jeweils ca. 51 Stunden).
In vertiefenden Analysen der Studie soll nun geprüft werden, ob die zeitliche Mehrbelastung der Frauen an den besonderen Anforderungen in anderen Lebensbereichen, zum Beispiel Care-Arbeit, liegt, denen sie möglicherweise ausgesetzt sind. In der Fragebogenstudie wurden entsprechende Informationen bereits abgefragt.
Altersabhängige Unterschiede
Die durchschnittliche Arbeitszeit von Berufsschullehrkräften ohne Leitungsfunktion sinkt mit steigendem Alter; jüngere Lehrkräfte leisten in höherem Maße Mehrarbeit. Während Lehrkräfte über 55 Jahre durchschnittlich 44,51 Stunden pro Woche arbeiten, sind es bei den Lehrkräften unter 35 Jahren 48,84 Stunden pro Woche. Durch weitere Datenanalysen soll geprüft werden, welche Gründe für die höhere Arbeitszeit junger Lehrkräfte vorliegen. Möglicherweise gibt es Verbindungen zu ihrer Lebenssituation außerhalb der Arbeit, zum Beispiel im Familienleben, die das Belastungsrisiko erhöhen. Bei Lehrkräften mit Leitungsfunktion gibt es keine signifikant unterschiedlichen Arbeitszeiten zwischen den Altersgruppen.
Aufteilung der Tätigkeiten
Berufsschullehrkräfte ohne Leitungsfunktion verbringen gute 70 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Unterrichten und unterrichtsnahen Tätigkeiten wie Vor- und Nachbereitung von Unterrichts und Leistungserhebung. Damit entfallen fast 30 Prozent der Arbeitszeit auf unterrichtsferne Tätigkeiten wie verwaltende Aufgaben, Interaktionen mit Kollegen und Kolleginnen sowie Fortbildungen. Die Aufteilung der Arbeitszeit stellt sich bei Lehrkräften mit Leitungsfunktion erwartungsgemäß anders dar. Sie verbringen nur knapp ein Viertel ihrer Arbeitszeit mit Unterrichten und über drei Viertel mit unterrichtsfernen Tätigkeiten.
Unterschiede beim Arbeitsort
Lehrkräfte der beruflichen Bildung ohne Leitungsfunktion arbeiten etwa zwei Drittel ihrer Zeit in der Schule und ein Drittel zuhause. Lehrkräfte mit Leitungsfunktion arbeiten dagegen hauptsächlich in der Schule. Andere Dienstorte fallen bei beiden Gruppen kaum ins Gewicht.
Weitere Auswertungen der Studie sind geplant
Dieser zweiten Auswertung der Studie werden weitere Expertisen folgen. Das Projekt „Arbeitszeit, Arbeitsbelastung und Resilienz von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen in Baden-Württemberg (AARL-BS)“ wird sich unter anderem mit der Untersuchung von Auslösern und dem Erleben von Stress bei Berufsschullehrkräften beschäftigen und dabei auch persönliche und situationsbedingte Einflüsse berücksichtigen. Außerdem sind Expertisen zur Widerstandsfähigkeit (Resilienz), den dafür relevanten Schutz- und Risikofaktoren und den Umgang mit Stress geplant. Im Mai dieses Jahres wird zudem eine Wiederholungsmessung durchgeführt, um stabile Befunde zu gewährleisten und um eine mögliche pandemiebedingte Verschiebung der Ergebnisse in der ersten Erhebung 2022 zu überprüfen.
Die zweite Auswertung der Studie zur Arbeitsbelastung von Berufsschullehrkräften können Sie auf der Website der Universität Mannheim einsehen.
Ab dem 3. September 2025 geht das BIBB-Förderprogramm AusbildungWeltweit in die zweite Antragsrunde. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert damit weltweite Auslandsaufenthalte im Rahmen der Berufsausbildung. Ausbildungsbetriebe, berufliche Schulen und Kammern können Förderanträge für weltweite Auslandsaufenthalte stellen. Gefördert werden praxisbezogene Auslandsaufenthalte von Auszubildenden, Lernaufenthalte von Ausbildungspersonal und Besuche zur Vorbereitung geplanter Aufenthalte.
Antragsfrist ist der 7. Oktober 2025. Beantragt werden können bis dahin Auslandsaufenthalte von Februar 2026 bis Januar 2027. Man sollte aber spätestens eine Woche vor der Antragsfrist damit beginnen, da man sich für die Antragsstellung beim Förderportal registrieren muss und einen Letter of Intent des Betriebes oder der Einrichtung benötigt, wo der Auslandsaufenthalt geplant ist.
Welche Zielgruppen werden gefördert?
- Personen in beruflicher Erstausbildung nach Berufsbildungsgesetz, Handwerksordnung, Bundes- oder Landesrecht
- Ausbilderinnen und Ausbilder
Wie lange wird ein Aufenthalt gefördert?
- Auszubildende: 3 Wochen bis 3 Monate
- Ausbildende: 2 Tage bis 2 Wochen
- Vorbereitende Besuche: 2 bis 5 Tage
Aufenthalte in welche Länder werden gefördert?
- In alle Länder, die keine Programmländer in Erasmus+ sind z.B. USA, China, Schweiz …
Wofür gibt es Zuschüsse?
- Fahrt-/Flugkosten
- Aufenthaltskosten
- Vor- und Nachbereitung
- Organisation
Wer kann Anträge stellen?
- Ausbildungsbetriebe
- Kammern
- Berufsschulen
- andere Einrichtungen der Berufsbildung
- Achtung! Auszubildende können keine eigenen Anträge stellen.
Hier finden Sie praktische Tipps für die Antragstellung: https://www.ausbildung-weltweit.de/de/foerderung/antrag-stellen/antrag-stellen.html
Hier geht es zum Anmeldeportal: https://www.foerderportal-ausbildungweltweit.de
Das Förderprogramm „AusbildungWeltweit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt Auszubildende finanziell bei der Teilnahme an Auslandspraktika während ihrer beruflichen Ausbildung. Noch bis zum 06.06.24 um 13 Uhr mittags können berufliche Schulen, Ausbildungsbetriebe und Kammern Förderanträge stellen.
Was bietet AusbildungWeltweit?
- Finanzielle Unterstützung: Durch finanzielle Zuschüsse werden Auslandspraktika für Auszubildende attraktiver. Die Förderung ermöglicht Aufenthalte von 3 Wochen bis zu 3 Monaten im Ausland.
- Praktische Erfahrungen: Auszubildende haben die Möglichkeit, sich in internationalen Teams zu beweisen und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.
- Vorbereitende Besuche: Um eine gute Absprache zwischen Unternehmen und ihren Partnern im Ausland sicherzustellen, fördert AusbildungWeltweit auch vorbereitende Besuche. Diese dienen dazu, die Planung von zukünftigen Auslandsaufenthalten zu konkretisieren.
- Lernaufenthalte für betriebliches Ausbildungspersonal: Auch betriebliches Ausbildungspersonal kann von der Förderung profitieren. Lernaufenthalte von 2 Tagen bis zu 2 Wochen sind förderfähig.
Antragsstellung
Die Beantragung der Fördergelder erfolgt über das Projektportal von AusbildungWeltweit. Ausbildungsunternehmen, berufliche Schulen, Kammern und andere Einrichtungen der beruflichen Bildung können den Antrag einreichen. Auszubildende selbst können keine Anträge auf eine Förderung durch AusbildungWeltweit stellen.
>> Weitere Infos zum Förderprogramm AusbildungWeltweit
Übrigens: Berufsschullehrkräfte können über das Programm Erasmus+ Zuschüsse für einen Auslandsaufenthalt erhalten.
Die Website Hubbs – Der Hub für berufliche Schulen wurde vergangene Woche mit dem Splash Award in der Kategorie Verlage / Medien ausgezeichnet. Unsere Entwicklerkollegen von keytec nahmen in Berlin stolz den Preis entgegen. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und bedanken uns bei keytec, die mit uns zusammen die Seite entwickelt haben, für die tolle Zusammenarbeit und natürlich für das tolle Ergebnis – HubbS!
Die Splash Awards Deutschland und Österreich zeichnen mit ihrer Preisverleihung seit 2017 Drupal-Dienstleister aus, die Außergewöhnliches geleistet haben.
Was ist Drupal?
Drupal ist ein Content-Management-System (CMS), das als Open Source zur Verfügung steht und für die Organisation von Websites benutzt wird. Die Software ist die Grundlage der HubbS-Website und dient der Erstellung, Aktualisierung und Darstellung unserer Inhalte – von der Mediathek und redaktionellen Artikeln bis hin zum Community-Bereich. Genau dieses Element – die Umsetzung einer Social Software – hebt Drupal von anderen CMS ab.
Rund um die Software ist eine Nutzer- und Entwicklergemeinschaft entstanden. Daraus resultierte unter anderem die DrupalCon, eine Konferenz, die zweimal pro Jahr in Nordamerika und Europa stattfindet.
Die Splash Awards werden innerhalb der Drupal-Community fast gänzlich von Freiwilligen organisiert und finanzieren sich zum größten Teil aus Spenden.
Der Preis wird in neun Kategorien verliehen: Verlage / Medien, Bildung, E-Commerce, Enterprise, Gesundheitswesen, Lösungen, Non-Profit, Regierung, Social / Community
Der deutschlandweite EU-Projekttag an Schulen bietet eine gute Gelegenheit, Jugendlichen die Europäische Union näherzubringen. Der EU-Projekttag findet in diesem Schuljahr am 27. April 2026 (oder in dessen zeitlichem Umfeld) statt.
Begegnungen mit Politikerinnen und Politikern
Die Begegnung von Auszubildenden mit Entscheidungsträgern bereichern den Schulunterricht. Der persönliche Einblick in die politische Arbeit und die Hintergründe fördern das Verständnis der Jugendlichen für Demokratie und für die EU. Das Veranstaltungsformat kann individuell zwischen Schule und Politikerin oder Politiker vereinbart werden und vor Ort oder digital stattfinden.
Weitere Europaveranstaltungen in 2026
Neben dem EU-Projekttag finden in diesem Jahr vom 30. April bis 31. Mai die Europawochen mit Veranstaltungen über Europa statt. Im Zentrum der Europawochen steht der Europaaktionstag am 9. Mai, mit dem an die Geburtsstunde Europas am 9. Mai 1950 erinnert wird. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen.
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden
- Bundestagsabgeordnete: Unter https://www.bundestag.de/abgeordnete können Sie nach Bundesland und Wahlkreis filtern und das Mitglied Ihrer Wahl direkt anschreiben.
- Abgeordnete des Europaparlaments: Nach der oder dem Abgeordneten Ihres Wahlkreises im Europäischen Parlament können Sie auf dieser Website suchen.
- Ehemalige Schülerinnen und Schüler: Neben den Besuchen von Abgeordneten besteht über die europaweite Initiative „Back to School“ die Möglichkeit, EU-Bedienstete für einen Besuch ihrer ehemaligen Schule zu gewinnen, um über die EU oder ihre Arbeit bei der EU sprechen.
- Landtagsabgeordnete: Infos zu den Kontaktmöglichkeiten entnehmen Sie bitte den Websites der Länder.
Websites von Bund und Ländern
- Bund: Website zum EU-Projekttag (mit Kontaktpersonen in den Ländern)
- Baden-Württemberg: Website zum EU-Projekttag
- Bayern: Website zum EU-Projekttag
- Berlin: Website zum EU-Projekttag
- Brandenburg: Website zu Europa im Blick
- Bremen: Website zur politischen Bildung
- Hamburg: Website zum EU-Projekttag
- Hessen: Website zum EU-Projekttag
- Mecklenburg-Vorpommern: Website zum EU-Projekttag
- Niedersachsen: Website zum EU-Projekttag
- Nordrhein-Westfalen: Website zum EU-Projekttag
- Rheinland-Pfalz: Website zu den Europawochen
- Saarland: Website zum EU-Projekttag 2024
- Sachsen: Website zum EU-Projekttag 2024
- Sachsen-Anhalt: Website zu den Europawochen
- Schleswig-Holstein: Website zum EU-Projekttag
- Thüringen: Website des Europäischen Informationszentrums von Thüringen
Zum Hintergrund
Den EU-Projekttag gibt es seit 2007. Er ging aus der damaligen deutschen EU-Ratspräsidentschaft hervor und wurde zu einem Erfolgsprojekt. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen: von Kabinettsmitgliedern bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentariern. Organisiert wird der EU-Projekttag gemeinsam von Bund und Ländern.
Berufsschullehrkräfte haben auf dem Papier rund zwölf Wochen unterrichtsfreie Zeit im Jahr. Das ist deutlich mehr als die meisten Erwerbstätigen. Doch nur ein Teil davon ist echter Urlaub. Der Großteil dieser Zeit wird von vielen Lehrkräften genutzt, um Prüfungen zu korrigieren, Fortbildungen zu absolvieren, Absprachen mit Ausbildungsbetrieben und Kammern zu treffen oder den Unterricht vorzubereiten. Gleichzeitig steigt die Belastung im System spürbar: Lehrermangel, übervolle Klassen und die wachsende Bürokratisierung führen bei vielen Berufsschullehrkräften zu Stress. Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger, die Ferien bewusst zur Erholung zu nutzen – und auch zur Burn-out-Prävention. Denn wer permanent überlastet ist, nützt langfristig weder sich selbst noch seinen Schülerinnen und Schülern.
Warnsignale ernst nehmen
Bei Berufsschullehrkräften ist häufig nicht die Menge der Arbeitsstunden entscheidend, sondern die psychische Belastung durch unterschiedliche Erwartungen seitens der Eltern, Schulleitung oder Kultusbehörden. Hinzu kommt ein hoher Anspruch an sich selbst: Wenn sie ausfallen, droht zugleich der Ausfall von Prüfungen oder die Gefährdung von Ausbildungsabschlüssen. Diese Gedanken bauen in Lehrkräften inneren Druck auf und können am Ende zu einem Zustand der völligen Erschöpfung führen. Lehrkräfte zählen daher zur Risikogruppe, was Burn-out betrifft. Umso wichtiger ist es, dass Warnsignale rechtzeitig erkannt werden: Wer im Urlaub nicht mehr abschalten kann und mit seinen Gedanken ständig in der Schule ist, hat möglicherweise schon ein Burn-out-Frühstadium erreicht.
Strategien gegen das „Nicht-Abschalten-Können“
Was können Sie als Lehrkraft tun, um die Gedanken vom Schulalltag zu lösen?
- Positive Aktivitäten: Lassen Sie Ihre Ferien nicht einfach verstreichen, sondern füllen Sie sie mit schönen Unternehmungen, die Ihnen Freude bereiten – ob Reisen, Freunde treffen oder in Ruhe ein Buch lesen.
- Abgrenzung von der Arbeit: Stellen Sie das Lesen Ihrer schulischen E-Mails in den Ferien in einem fest definierten Zeitraum vollständig ein. Wenn Sie immer erreichbar sind, bleiben Sie auch mental im Dienst.
- Klarer Startzeitpunkt für Vorbereitungen: Legen Sie einen konkreten Zeitpunkt gegen Ferienende fest, ab dem sich Ihre Gedanken wieder rund um die Schule drehen dürfen.
- Tagesstruktur zum Ferienende: Beginnen Sie in den letzten Ferientagen, wieder eine schulähnliche Tagesstruktur mit regelmäßigen Aufstehzeiten, leichter geistiger Arbeit und Bewegung aufzubauen. So bereiten Sie sich mental auf den Arbeitsalltag vor.
Diese Maßnahmen können Ihnen helfen, psychisch eine echte Pause zu erleben, ohne sich gleichzeitig den Wiedereinstieg zu erschweren.
Urlaub als Prozess der Wiederherstellung
In den Ferien befinden sich viele Lehrkräfte im Zwiespalt: Einerseits erwarten das Kollegium, die Schulleitung oder die Ausbildungsbetriebe auch im Urlaub eine gewisse Präsenz, andererseits können Lehrkräfte aber ohne echte Erholung das nächste Schuljahr nicht gut meistern. Bei vielen Burn-out-gefährdeten Lehrkräften schwingt permanent die Angst mit: „Wenn ich jetzt nichts vorbereite, fällt alles zusammen“. Der innere Antreiber wird somit zur Gefahr. Dabei sollte der Urlaub als das verstanden werden, was er ist: ein geschützter Raum zum Aufladen des psychischen Akkus.
Ferien aktiv gestalten
Mit diesen Tipps können Sie Ihre Ferien ausgewogen gestalten und Ihre Akkus auffüllen:
- Ferien in realistische Zeitblöcke einteilen: Strukturieren Sie Ihre Ferien sinnvoll. Eine Einteilung für die großen Ferien könnte beispielsweise sein, dass Sie zwei bis drei Wochen für Urlaub ohne schulische Themen einplanen, gefolgt von ein bis zwei Wochen für Unterrichtsvorbereitung, Projektentwicklung oder Korrekturen. Die Restzeit können Sie sich flexibel einteilen, z. B. mit Fortbildung, Hobbys oder Familie.
- Gezielte Erholung: Gönnen Sie Ihrem Körper eine Auszeit, indem Sie einfach nur Schlafen oder Entschleunigen. Sie dürfen auch mal „nichts tun“, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Tun Sie sich etwas Gutes und gehen Sie Ihren Hobbys nach. Unternehmungen in der Natur und das Pflegen von sozialen Kontakten sind Balsam für die Seele. Dazu ist es wichtig, dass Sie in der Zeit Ihre schulischen Geräte ausschalten und auch privat nicht immer online sind.
- Selbstreflexion und Austausch: Um Ihre mentale Gesundheit zu stärken, ist es wichtig zu hinterfragen, wie sehr Sie sich antreiben. Sind Ihre Ansprüche realistisch oder betreiben Sie bereits einen überhöhten Perfektionismus? Oft hilft es auch, sich Feedback von dem Kollegium einzuholen und zu schauen, wie andere ihre Ferien organisieren.
Sanfte Rückkehr in den Schulalltag
Der Übergang zurück in den Arbeitsmodus fällt vielen schwer. Die Gedanken an den Schulbeginn können schlaflose Nächte verursachen, doch das ist nicht automatisch bedenklich. Erst wenn diese Zustände mehrere Wochen anhalten oder dauerhaft belasten, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Für einen angenehmen Start nach den Ferien, sollten Sie Ihren Tagesrhythmus in den letzten freien Tagen unbedingt an Ihren Arbeitsalltag anpassen. Hierzu empfiehlt sich, früh aufzustehen, eine leichte geistige Betätigung und etwas Bewegung. So können Sie als Lehrkraft erholt und voller Energie ins Klassenzimmer zurückkehren.
Hilfestellen bei akutem Burn-out
Wenn Sie merken, dass Sie total ausgebrannt und erschöpft sind und sich über längere Zeit nicht erholen konnten, gehen Sie bitte zum Arzt. Erster Ansprechpartner ist in der Regel die Hausarztpraxis. Benennen Sie Ihre Symptome und Ihren Verdacht deutlich. Die Hausärztin oder der Hausarzt wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen und einige Untersuchungen vornehmen, um körperliche Ursachen auszuschließen. Wenn nötig, werden Sie an einen Psychotherapeuten oder Psychiater überwiesen.
Es gibt auch die Möglichkeit, Hilfetelefone in Anspruch zu nehmen:
- Die Deutsche Depressionshilfe ist unter 0800 33 44 533 erreichbar.
- Die TelefonSeelsorge ist unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 erreichbar.
Tauschen Sie sich auch mit Ihrer Familie sowie Ihren Kollegen und Kolleginnen aus – Sie werden sehen, Sie sind nicht allein. Sie müssen sich nicht schämen, Burn-out kann jedem Menschen passieren. Im besten Fall entsteht eine vertrauensvolle Gemeinschaft, die Sie unterstützen kann.
Mehr zu Thema Burn-out finden Sie in unserem Artikel Burn-out bei Lehrkräften.
Unter allen teilnehmenden HubbS-Nutzerinnen und -Nutzern verlosen wir drei iPad 11 inklusive Apple Pencil! Teilnahmeschluss ist der 15. Januar 2026.
In den vergangenen Wochen haben wir viele Schulen der beruflichen Bildung mit kleinen „Telegrammen aus der Vergangenheit“ überrascht. Hier erklären wir noch einmal übersichtlich, wie Sie teilnehmen können.
So funktioniert’s – Schritt für Schritt
- Telegramme finden und öffnen
An Ihrer Schule sollten vier unterschiedliche Telegramm-Varianten aufgetaucht sein – humorvoll gestaltet und jeweils einer historischen Epoche nachempfunden. - Gemeinsam alle vier Varianten finden
Jedes Briefchen enthält eine Landkarte mit einer einzelnen Ziffer.
Erst wenn Sie alle vier Varianten gefunden haben, können Sie den Gewinncode entschlüsseln. Tauschen Sie sich also gerne im Kollegium aus! - Ziffern in die richtige Reihenfolge bringen
Die vier Telegramme stehen für vier zeitliche Epochen. Sortieren Sie die Briefchen von der ältesten zur jüngsten Epoche. Die vier Ziffern in der richtigen Reihenfolge ergeben den Gewinncode. - Gewinncode auf HubbS eintragen
Geben Sie den Code unter https://hubbs.schule/connect ein und schicken Sie ihn ab.
Wichtig: Teilnahme nur mit HubbS-Konto
Sie müssen angemeldet sein, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Falls Sie noch kein HubbS-Konto besitzen, können Sie sich hier ganz einfach mit Ihrer schulischen E-Mail-Adresse registrieren: Registrieren.
Sie haben Fragen oder brauchen noch Telegramme?
Die HubbS-Redaktion hilft Ihnen gerne weiter: Kontakt zur Redaktion.
Forschende der Philipps-Universität Marburg unterstützten in dem Modellprojekt „Starke Lehrer – starke Schüler“ drei Jahre lang Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an sechs beruflichen Schulen dabei, Sicherheit im Umgang mit demokratiefeindlichen Verhaltensweisen aufzubauen und eine demokratische Schulkultur zu entwickeln. Dazu veranstalteten sie gezielte Fortbildungen und Workshops zum Thema und standen mit mobiler Beratung zur Seite.
Alle beteiligten Schulen etablierten Demokratie-Teams aus Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften, welche die Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen im Umgang mit herausfordernden Situationen beraten.
Mit einer Fach- und Abschlusstagung an der Universität Marburg endete letzte Woche die Modellphase. Mehr als 120 Teilnehmende aus Schulpraxis, Bildungsadministration, Politik und Wissenschaft zogen Bilanz. Die Erfahrungen der Modellphase werden in die weitere Entwicklung der Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte des Landes Hessen einfließen. Dazu wird die Philipps-Universität Marburg im kommenden halben Jahr die wissenschaftlichen Begleitstudien weiter auswerten und die Erkenntnisse im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen aufbereiten.
Das Projekt „Starke Lehrer – starke Schüler“ wurde 2015 von der Robert Bosch Stiftung und der Technischen Universität Dresden entwickelt und in der Vergangenheit auch schon in Sachsen, Niedersachsen und Brandenburg durchgeführt. In Sachsen und Brandenburg wurde es in Regelstrukturen überführt und steht nun allen Schulen des jeweiligen Landes offen. Nähere Informationen finden Sie auf den länderspezifischen Websites:
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