Metallbauerinnen und Metallbauer formen, fertigen, montieren und gestalten Gegenstände aus Stahl und anderen Metallen. Es gibt drei Fachrichtungen: 1) Konstruktionstechnik, 2) Metallgestaltung und 3) Nutzfahrzeugbau. In der Fachrichtung Konstruktionstechnik fertigen und montieren sie Überdachungen, Fassadenelemente, Tore, Fensterrahmen oder Schutzgitter. Dabei richten sie sich nach den Kundenwünschen und nutzen technische Zeichnungen, wenn sie Metalle von Hand oder maschinell bearbeiten. Sie schneiden, formen, schweißen, nieten und schrauben so lange, bis das Werkstück fertig ist. In der Fachrichtung Metallgestaltung erstellen sie Bauteile wie Gitter, Geländer und Verzierungen. Oft gestalten sie Einzelstücke nach Kundenwunsch oder nach eigenen Entwürfen. Dabei schmieden sie, härten, glühen, treiben, biegen, löten, nieten und schweißen sie Metall, bis es in der gewünschten Form ist. In der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau stellen sie Fahrzeugrahmen, Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten für Nutzfahrzeuge und Maschinen her. Dabei reißen sie das Metall an, spanen, formen und schmieden es. Anschließend verschweißen, vernieten oder verschrauben sie die Bauteile miteinander. Darüber hinaus installieren sie hydraulische, pneumatische und elektrische Anlagen wie Ladeeinrichtungen und Kühlanlagen. Außerdem warten sie Fahrzeuge und halten sie instand.