Sprache über Behinderung. Wie klischeefreie Kommunikation gelingen kann
Journalist*innen bilden in den Medien die Gesellschaft ab. Nicht behinderte Medienschaffende tun sich bei der Berichterstattung über Menschen mit Behinderung jedoch häufig schwer und neigen dazu, sich an gängigen, vielfach verwendeten Floskeln zu bedienen, wie „er*sie ist an den Rollstuhl gefesselt“ oder „sie*er leidet an einer Behinderung“, was ein negatives Bild von Behinderung zeichnet. Ferner folgen sie bei ihrer Darstellung häufig zwei Narrativen: Entweder werden behinderte als Opfer dargestellt, die an ihrer Behinderung leiden, oder sie werden als Held*innen überhöht, die ihr Leben trotz ihrer Behinderung „meistern“ – statt einfach zu schreiben, dass sie mit ihrer Behinderung leben.
- Nutzungsrechte
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Vervielfältigung und Verbreitung erlaubt. Namensnennung erforderlich. Weitergabe unter gleichen Bedingungen.CC BY-SA
- Herkunftsnachweis
- "Sprache über Behinderung. Wie klischeefreie Kommunikation gelingen kann" von , lizenziert unter CC BY-SA 4.0
- Original-URL
- https://politischbilden.de/material/sprache_ueber_behinderung
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