Digitale Bilder im Geographieunterricht

Bild: Digitale Bilder im Geographieunterricht
Bilder veranschaulichen geographische Inhalte besonders eindrücklich. Man macht sich schnell „ein Bild von der Sache“. Doch manchmal stellt sich Skepsis ein. Herkunft, Absicht und Manipulation von Bildern werden zur Frage. Hier wird offensichtlich, dass Bilder keine Abbilder das Sache selbst sind. Zudem erhöht deren Digitalität die Komplexität im Umgang mit dem Bild, da jedem Bild eine Potentialität innewohnt, d.h. unterschiedliche Deutungen können an das Bild herangetragen werden. Die Fortbildung geht den Fragen nach, wie die Auswahl digitaler Bilder für den Geographieunterricht verantwortet, methodisch gerahmt und didaktisch relektiert werden kann. Ziel der Fortbildung ist die Einübung des sinnstiftenden Einsatzes digitaler Medien in den exemplarischen induktiven Unterrichtsgang sowie die Schulung eines machtkritischen Blicks im Umgang mit digitaler Bildlichkeit. Der Wert des digitalen Bildes wird bezogen auf die Unterrichtsdramaturgien besprochen, Analysemodi aufgezeigt, Methoden der Bildarbeit angewendet, Internetrecherche, Algorithmus, Fake News und KI behandelt. Lernziele: Die Fortbildung verfolgt folgende Lernziele: 1. Die Teilnehmenden der Fortbildung sind sich der lebensweltlichen Problemlage (s.o.) im Hinblick auf digitale Bilder zu raumbezogenen Konflikten bewusst sowie der Notwendigkeit, ethische Urteilsfähigkeit der Schüler und Schülerinnen im Hinblick auf die digitale Darstellung raumbezogener Konflikte im Geographieunterricht auszubilden. 2. Die Teilnehmenden der Fortbildung können Unterricht zu einem raumbezogenen Konflikt gestalten, sodass Schüler und Schülerinnen in die Lage kommen, trotz der visuellen Unübersichtlichkeit in einer Kultur der Digitalität im Hinblick auf raumbezogene Konflikte richtig bzw. angemessen zu urteilen. D.h. die Teilnehmenden können einen methodischen Weg aufzeigen, sodass die Schülerinnen und Schüler eine Grundlage gewinnen, um richtige bzw. angemessene Wertungen vornehmen zu können. Ethisches Urteilen kann in einem auf Emanzipation und Mündigkeit hin ausgelegten Unterricht nicht direkt angeleitet werden, sondern jeder bzw. jede Schüler bzw. Schülerin muss sich stets dazu entscheiden, diese Urteilsfähigkeit immer wieder aufs Neue selbstständig auszubilden. Der zeitliche Umfang dieser Fortbildung liegt bei zwölf Stunden (acht Module à 90 Minuten). Der Zeitrahmen kann flexibel geplant werden. Fortbildungsformat: Blended Learning mit festen Präsenz-Gruppenterminen. Digitale Kompetenzen: Aktive Einbindung der Lernenden, Auswählen, Berufliche Kommunikation, Berufliche Zusammenarbeit, Berufliches Engagement, Differenzierung und Individualisierung, Digitale Ressourcen, Digitale Weiterbildung, Digitales Problemlösen, Erstellen und Anpassen, Erstellung digitaler Inhalte, Evaluation, Feedback und Planung, Förderung der digitalen Kompetenz der Lernenden, Informations- und Medienkompetenz, Kollaboratives Lernen, Kommunikation und Kollaboration, Lehren, Lehren und Lernen, Lernbegleitung, Lernerorientierung, Organisieren, Schützen, und Teilen, Reflektierte Praxis, Selbstgesteuertes Lernen, Verantwortungsvoller Umgang
Nutzungsrechte
CC BY-SA
Vervielfältigung und Verbreitung erlaubt. Namensnennung erforderlich. Weitergabe unter gleichen Bedingungen.
Herkunftsnachweis
"Digitale Bilder im Geographieunterricht" von , lizenziert unter CC BY-SA 4.0
Original-URL
https://download.sodix.de/dlms/9e8fd0bdb2707364/MTYWGOKEhXPbWzbqwkg0oxTCQRq-ZY-NaKSlj230tbhYC7RyHw==/XwZNwlYDJDH8U7RLaIHnDZyWNbczguifnTOvDpcEEgHATt6Z1A0Iw0hXUezTpHtT
Autor
Mirka Dickel (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Juliane Suchy (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Lernressource Bild, Video, Arbeitsblatt, Kurs, Sonstiges, Text, Handreichung, Übung, Audio, Veranschaulichung, Unterrichtsplanung, Interaktion, Unterrichtsbaustein, Recherche-Auftrag, Anleitung
Lizenz CC BY-SA 4.0
Sprache Deutsch
Medium melden
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