Kurzbericht zum Treffen der Landesinstitute, Berufliche Bildung, in Bremen
Die Bedeutung eigenverantwortlichen Lernens in der Berufsbildung wurde zunächst von Tobias Weigelt, dem Leiter des Referats 22 beim Senator für Kinder und Bildung hervorgehoben. Herr Weigelt betonte, dass die gemeinsame Verantwortungsübernahme auf allen Ebenen der schulischen Bildung in Bremen stattfindet, auch in der senatorischen Dienststelle. Auch das Landesinstitut, wie weitere Redner zeigten, orientiert sich mit seinen Angeboten im Bereich Ausbildung, Fortbildung und Unterrichtsentwicklung an dieser behördlichen Vorgabe.
Der zweite Tag begann mit einem Besuch des Bremer Merces-Benz Werks, um das Thema Verantwortungsübernahme und Lernortkooperation in der Praxis zu sehen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass eine enge Verzahnung der Lernorte Betrieb und Schule eine wichtige Voraussetzung für eigenverantwortliches Lernen in der dualen Ausbildung ist. In der Diskussion wurden viele Anregungen auch für die Weiterentwicklung von HubbS in Richtung Lernortkooperation gewonnen.
Der Nachmittag des zweiten Tages fand an der Helmut Schmidt Schule, der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Verwaltung, in der Überseestadt statt. Die Teilnehmer konnten sich bei einem vom Schulleiter Frank Hilbrands geführten Rundgang und im Gespräch mit Lehrkräften über die Erfahrungen mit eigenverantwortlichem Lernen in Lernlandschaften informieren.
Die Abende wurden für einen geführten Stadtrundgang durch die Bremer Innenstadt und weiteren Austausch beim gemeinsamen Abendessen genutzt. Am letzten Tag waren neben Berichten aus den Ländern und aus dem BIBB auch die bereits laufenden länderübergreifenden Projekte wie HubbS auf der Tagesordnung. Zum Ausklang der Tagung wurde von allen Teilnehmern die Bedeutung dieses regelmäßigen länderübergreifenden Austauschs vervorgehoben. Im nächsten Jahr lädt das bayrische Landesinstitut nach Passau ein.
Als Anwendung installieren
Installieren Sie HubbS als App für ein besseres Nutzungserlebnis. Mehr erfahren.