Die Schule als sicherer Ort: Demokratiebildung, Resilienzförderung und psychische Gesundheit in Zeiten globaler Krisen

Kategorie
Konferenz
Zeit
Format
Präsenz
Teilnehmeranzahl
80
Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) | Ufuq.de (Berlin)
Adresse

ACHAT Hotel
Berliner Platz 3
38102 Braunschweig

Verunsicherungen und Belastungen

Kriege, Umweltzerstörungen oder Fluchtbewegungen, aber auch Debatten um Demokratie, Geschlechterrollen oder gewaltsame Konflikte, die nicht zuletzt in den Sozialen Medien in polarisierenden Formen geführt werden, betreffen, verunsichern und belasten junge Menschen in besonderer Weise. Ängste, Einsamkeit, Ohnmachtserfahrungen und Aggressionen oder auch die Hinwendung zu extremistischen Angeboten können die Folge ein – ebenso wie psychische Erkrankungen, die in den vergangenen Jahren signifikant zugenommen haben. All das ist alltäglich auch in der Schule spürbar, die zugleich ein sicherer Lern- und Lebensraum sein möchte.

Die Fachtagung, die sich an Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende und die Schulpsychologie an Schulen der Sekundarstufe I und II aus Niedersachsen richtet, greift daher folgende Fragen auf:

  • Was sind die Auswirkungen multipler Krisen auf Schülerinnen und Schüler?
  • Welche Praxisformate in Klasse und Schule können demgegenüber Resilienz und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen fördern? (Healing Classroom)
  • Wie lässt sich in Klasse und Schule ein präventives, diskriminierungssensibles Umfeld für gemeinsames Lernen gestalten?
  • Wie können Formate der Demokratiebildung und Angebote von Teilhabe Resilienz fördern, Handlungskompetenzen stärken und zur Wahrnehmung von Schule als sicherem Ort beitragen?
  • Mit welchen Ansätzen und Formaten lässt sich die Medienkompetenz von Jugendlichen stärken?
  • Wie können Eltern in die Förderung von Resilienz und psychischer Gesundheit eingebunden werden?


Bei der Tagung spielen Ansätze der Demokratiebildung und des sozial-emotionalen Lernens ebenso eine Rolle wie Perspektiven aus Schulsozialarbeit und Schulpsychologie. In Vorträgen und Workshops geben Expertinnen und Experten Anregungen und schaffen Räume für den Erfahrungsaustausch sowie für den Praxistransfer hin zu einer Schule, die ein sicherer, stabiler und zukunftsfähiger Ort ist.

Ziele & Kompetenzen

Die Lehrkräfte befassen sich mit der Frage, wie Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende über Krieg und Krisen in Schule und Unterricht sprechen (können) und wie die Resilienz der Kinder und Jugendlichen gestärkt werden kann. Sonstige Kompetenzen: Die Teilnehmenden können Überforderungssituationen bei Kindern und Jugendlichen angesichts fortwährender Kriege und Krisen erkennen. Zudem kennen sie Möglichkeiten, um Belastungen zu reduzieren und können gleichzeitig Räume für den Austausch zu krisenbehafteten Themen ermöglichen.

Teilnahme

Anmeldefrist ist der 27. August 2026.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos
Eine Ausnahme bilden Lehrkräfte aus Schulen in freier Trägerschaft (weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf den Seiten des NLQ).

> Hier geht es zur Anmeldung und zu weiteren Informationen zur Tagung: https://nlc.info/app/edb/event/51707 

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) und ufuq.de im Rahmen des KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung. Der Beitrag von ufuq.de wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

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