Kapazitive Spannungsteiler

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Der Artikel beschäftigt sich mit kapazitiven Spannungsteilern und Wechselspannungsteilern. Ein Kondensator, an einer DC-Spannungsquelle aufgeladen, erreicht nach einer bestimmten Ladezeit die Quellenspannung. In einer Kondensator-Reihenschaltung fließt ein definierter Ladestrom. Ist der Kondensator mit der kleinsten Kapazität aufgeladen, so erreicht der Ladestrom den Wert null und die Kondensatoren höherer Kapazität werden nicht weiter geladen. Die höchste Teilspannung ist am Kondensator mit der kleinsten Kapazität messbar. Für eine sinnvolle praktische Spannungsteilung ist der kapazitive Spannungsteiler nicht geeignet. In der Reihenschaltung erhalten alle Kondensatoren die gleiche Ladungsmenge Q. Eine Reihenschaltung gleicher Kondensatoren hat eine höhere Spannungsfestigkeit als der einzelne Kondensator. Kondensatoren höherer Kapazität haben Toleranzen bis zu 20 Prozent ihrer Nennkapazität. Zum Ausgleich der dadurch auftretenden unterschiedlichen Teilspannungen sollten ausreichend große Wirkwiderstände parallel geschaltet werden. Nach dem Abschalten der Betriebsspannung können sich die Kondensatorladungen über die Widerstände entladen.
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Lizenz Copyright, freier Zugang
Zusätzliche Lizenzinformationen © Detlef Mietke
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Sprache Deutsch
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