Umfrage unter Lehrkräften: European Teacher Survey 2026
Die European Teacher Survey erfasst seit 2021 jährlich die Perspektiven von Lehrkräften zum heutigen Lehren und Lernen in Primar- und Sekundarstufen sowie beruflicher Bildung. Die Befragung wird von Sanoma Learning durchgeführt und bündelt die Antworten von Lehrkräften aus mehreren europäischen Ländern.
Die Lehrkräfteumfrage 2026
In diesem Jahr wird die Befragung in Belgien, Dänemark, Finnland, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Spanien, Italien und Schweden durchgeführt.
Im Mittelpunkt der Umfrage steht das Unterrichten sowie die Art und Weise, wie Unterrichts- und Lernmaterialien im Schulalltag eingesetzt werden. Die Studie bietet einen Einblick in den Unterricht in unterschiedlichen Ländern und Schulsystemen. Die Ergebnisse sollen zur Entwicklung von Lernlösungen, politischen Rahmenbedingungen und pädagogischen Praktiken beitragen, die den Bedürfnissen von Lehrkräften und Lernenden besser gerecht werden.
Die Befragung dauert rund 10 Minuten und ist anonym. Hier können Sie teilnehmen: European Teacher Survey 2026
Ergebnisse der Umfrage 2025
Im letzten Jahr haben fast 7000 Lehrkräfte aus sieben Ländern teilgenommen und die wichtigsten Herausforderungen in der Grund-, Sekundar- und Berufsbildung in ganz Europa aufgezeigt. Hier sind die Ergebnisse der Umfrage 2025.
Das waren 2025 die fünf wichtigsten Erkenntnisse:
- Leistungsschwäche der Schüler: Lehrkräfte aller untersuchten Länder gaben an, dass ein großer Teil ihrer Schüler unter dem erwarteten Niveau liegt. In Spanien waren mit 80 % besonders viele Lehrkräfte mit deutlichen der Schülerschaft konfrontiert, gefolgt von Polen und Finnland mit jeweils 37 %.
- Starke Präferenz für Blended Learning: Rund 90 % der Lehrkräfte glauben, dass ein ausgewogener Einsatz von klassischen gedruckten sowie digitalen Materialien die besten Lernergebnisse erzielt. 86 % der Lehrkräfte gaben an, dass sie digitale und analoge Lernmaterialien effektiv miteinander kombinieren können.
- Digitalisierung als Schlüssel zur Unterstützung von Schülern mit Unterstützungsbedarf: 82 % der Lehrkräfte stimmten zu, dass digitale Lernmaterialien besonders nützlich für Schüler mit kognitivem Förderbedarf sind. Dies ist besonders bedeutsam vor dem Hintergrund, dass 86 % der Lehrkräfte angaben, Schüler mit kognitivem Unterstützungsbedarf wie Legasthenie, Aufmerksamkeitsdefizit, Epilepsie usw. haben.
- Sorge über die Risiken und Auswirkungen von KI im Bildungswesen: Ein Großteil der europäischen Lehrkräfte (71 %) ist besorgt über die Risiken der künstlichen Intelligenz für die Qualität der Bildung. Die meisten betonten zudem die wichtige Rolle der Verlage bei der Erzeugung von hochwertigen Lehr- und Lernmaterialien.
- Persönliche Produktivität und Zeitersparnis als Hauptvorteile von KI: 55 % der Lehrkräfte glauben, dass KI die Effizienz ihrer Arbeit verbessern kann. Das stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber 47 % im Jahr 2023 dar. Gleichzeitig glauben nur 14 %, dass KI einen positiven Einfluss auf die Lernergebnisse in der Zukunft haben wird. Im Jahr 2023 waren es noch 17 %.
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