Identität, Schuld und Nation: Strategien der Neuen Rechten im Kampf um Erinnerungskultur

Kategorie
Sonstige Veranstaltung
Zeit
bis 
Format
Präsenz
Veranstalter
Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.
Adresse

Vollmar-Akademie / Vollmar-Saal
Am Aspensteinbichl 9-11
82431 Kochel am See

Angriff auf die deutsche Erinnerungskultur an Nationalsozialismus und Shoah

Rechtspopulistische und rechtsextreme Akteure versuchen zunehmend, Geschichte umzudeuten und die deutsche Erinnerungskultur an Nationalsozialismus und Shoah anzugreifen. Sinnbildlich dafür steht die von Björn Höcke 2017 geforderte „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“. 

In diesem Wochenendseminar wird der Frage nachgegangen, warum solche Angriffe auf Gedenken und historische Verantwortung nicht zufällig sind, sondern Teil einer gezielten politischen Strategie: Die Vergangenheit wird umgeschrieben, um Vorstellungen von einer völkischen Identität zu etablieren und ein ethnisch homogenes Staatsverständnis zu legitimieren. 

Gemeinsam analysieren die Teilnehmenden solche Deutungskämpfe, ihre Ziele und Narrative – und diskutieren, wie politische Bildung demokratische Erinnerungskultur stärken und verteidigen kann.

Kursleitung  

  • Niklas Fischer-Miyakis

Teilnahme

Kursgebühr: 139,00 €
(Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.)

Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer.
Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden.

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