Gut vernetzt?
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Konzeptwerk Neue Ökonomie
Gerechte Digitalisierung statt digitalem Kolonialismus
Teil des Projekts: Was hält die Welt zusammen?
Große Tech-Konzerne wie Meta oder Google teilen die Welt unter sich auf. Nicht nur die digitale Welt. Die oft unsichtbare Seite einer global vernetzten Welt sind die Ausbeutungsverhältnisse, die zumeist im Globalen Süden damit einher gehen. Denn digitale Technik und Tools benötigen enormen Mengen an Rohstoffen, Energie – und (Klick-)Arbeit, z.B. für KI oder für mental extrem belastende Content Moderation für Soziale Medien. Weltweit kämpfen Menschen für eine gerechte, selbstbestimmt digitale Zukunft.
- Wie würde diese aussehen?
- Was wäre dann anders?
- Was braucht es dafür in der Zivilgesellschaft und in der Bildungslandschaft hier vor Ort?
Referentin
Esther Mwema ist eine preisgekrönte Künstlerin und Expertin für digitale Ungleichheiten in den Bereichen Internet-Governance, Internet-Infrastruktur und Internetfreiheit. Ihre Arbeit verbindet Kunst und Technologie und hinterfragt verborgene Machtsysteme in der digitalen Gesellschaft, darunter Glasfaserkabel, digitaler Kolonialismus und Geschlechtergleichstellung. Seit über zehn Jahren engagiert sie sich mit ihrer gemeinnützigen Organisation Digital Grassroots für soziale Veränderungen an der Basis und hat umfangreiche Arbeit im Rahmen des UN-Systems geleistet. Sie ist eine führende Vertreterin von Open Internet for Democracy, die sich auf afrikanische feministische und dekoloniale Praxis konzentriert.
Sprachen: Englisch mit Simultanverdolmetschung in deutsche Lautsprache
Ansprechperson
Maló Wawerda
(dey)
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