Schutz, Befähigung, Teilhabe: Neue digitale Trends, neue Gefährdungen
- Kategorie
- Fort- und Weiterbildung
- Zeit
-
bis
- Format
- Online
- Veranstalter
-
Die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW
Moderner Kinder- und Jugendmedienschutz für die pädagogische Praxis
Immer früher bestimmen digitale Medien das Leben von Kindern und Jugendlichen. Sie bieten Raum für Austausch, Kreativität, Spiel und Unterhaltung. Gleichzeitig bestehen Risiken und Einflüsse, welche die Entwicklung im Kindes- und Jugendalter beeinträchtigen oder gefährden können.
- Wie können Kinder und Jugendliche dabei unterstützt werden, digitale Medien altersgerecht und unbeschwert zu nutzen?
- Wie wirken sich digitale Entwicklungen auf einen modernen Kinder- und Jugendmedienschutz aus?
- Welche Verantwortung haben Anbieterinnen und Anbieter?
- Wie können Eltern und Fachkräfte bei ihrem Erziehungsauftrag unterstützt werden.
Diese und weitere Fragen können die Teilnehmenden mit Expertinnen und Experten der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) und den anderen Teilnehmenden der Veranstaltungsreihe diskutieren.
Neue digitale Trends, neue Gefährdungen: Rechtliche Grundlagen des Kinder- und Jugendmedienschutzes
Bei allen Vorteilen können Kinder und Jugendliche in ihrer heutigen Mediennutzung auch die Konfrontation mit einer Vielzahl an potentiell beeinträchtigenden Medieninhalten erleben. Neben diese klassischen Inhaltsrisiken sind jedoch Interaktionsrisiken wie bspw. Cybermobbing, Cybergrooming, Hate Speech, Sextortion und Kostenfallen getreten. Das aktuelle Jugendmedienschutzsystem, fußend auf dem Digital Services Act (DSA), dem Jugendschutzgesetz (JuSchG) und dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), sieht zahlreiche Maßnahmen vor, um diesen Gefährdungen zu begegnen. Übergeordnetes Ziel dabei ist, Kinder und Jugendliche zu einem bewussten Umgang zu befähigen und die Chancen, die eine digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen auch bietet, nutzen zu können.
Der Online-Workshop mit Lisa Keimburg von der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ), Silja Krieger und Sebastian Flick von der Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD) bietet Ihnen einen Überblick über diese Maßnahmen und erläutert einzelne Mecha-nismen, welche die Nutzungsrealität von Kindern und Jugendlichen besonders betreffen. Unter anderem werden die verpflichtenden Vorsorgemaßnahmen der Social-Media-Anbieter und der orientierungsgebenden Funktion der BzKJ für eine Förderung einer gemeinsamen Verantwortungsübernahme von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft thematisiert.
Der Workshop beginnt mit einem einführenden Vortrag. Neben einer gemeinsamen Diskussionsrunde zum Schluss gibt es selbstverständlich auch Raum für Fragen.
Dozentinnen & Dozenten
- Sebastian Flick
Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) - Silja Krieger
Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD) - Lisa Keimburg
Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD)
Kooperationspartner
- Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz
- Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD)
Weitere Termine
- Di 17.3.2026 (17 – 18:30 Uhr)
Indizierung jugendgefährdender Medien: Welche Medien gelten als kinder- und jugendgefährdend? Was sind mögliche Rechtsfolgen? - Di 15.9.2026 (17 – 18:30 Uhr)
Radikal online: Kinder und Jugendliche als Zielgruppe extremistischer Online-Aktivitäten - Di 1.12.2026 (17 – 18:30 Uhr)
Pornografie, Cybergrooming, Sexting: Abgrenzung, Rechtslage und Konsequenzen für die Kinder- und Jugendarbeit
Hinweis
Die kostenfreien Online-Veranstaltungen bauen nicht aufeinander auf und können unabhängig voneinander besucht werden. Jede Veranstaltung beginnt mit einem einführenden Vortrag durch Expert*innen der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
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