Es geht um Menschrechte, nicht um Ideologie
Die Zahl der Menschen, die sich weltweit vor den Folgen von Kriegen, Klimawandel und Diskriminierungen auf der Flucht befinden, steigt kontinuierlich. Eine offen rassistische und nationalistische Partei zieht in die Parlamente der gesamten Bundesrepublik ein und hetzt gegen all jene, die nicht der Dominanzgesellschaft angehören. Junge Menschen bestreiken den Schulunterricht, gehen wöchentlich zu Tausenden auf die Straße und fordern eine politische und wirtschaftliche Kehrtwende, um den Klimawandel zu stoppen. Während ein Teil der Gesellschaft einer rechten und nationalistischen Ideologie zu folgen scheint, fordert ein anderer Teil der Gesellschaft ein globales, ökologisches und ökonomisches Umdenken. In diesem Spannungsfeld sieht der vorliegende Beitrag die Notwendigkeit, dass politische Bildung handeln kann und muss und leitet aus dem Befund Forderungen ab: So sei es für politische Bildung unabdingbar, Zusammenhänge aufzuzeigen und Strukturen kritisch zu hinterfragen. Globales Lernen und diskriminierungssensibles Agieren haben Bestandteile politischer Bildung zu sein ebenso wie politische Bildung zuhören, ernstnehmen, empowern und Räume und Formate schaffen muss, in denen junge Menschen die Gelegenheit bekommen, Meinungen, Bilder, Fragen und Haltungen auszudrücken und mit anderen in Diskussionen darüber zu treten.
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Vervielfältigung und Verbreitung erlaubt. Namensnennung erforderlich. Weitergabe unter gleichen Bedingungen.CC BY-SA
- Herkunftsnachweis
- "Es geht um Menschrechte, nicht um Ideologie" von , lizenziert unter CC BY-SA 4.0
- Original-URL
- https://politischbilden.de/material/es_geht_um_menschrechte_nicht_um_ideologie
Jugendbildungsstätte Kaubstraße
| Lernressource | Arbeitsblatt |
| Lizenz | CC BY-SA 4.0 |
| Sprache | Deutsch |
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