Big Tech kontra Gemeinwohl

Text: Big Tech kontra Gemeinwohl
Der Technologiewettlauf um Künstliche Intelligenz hat Pathologien hervorgebracht, die durch die Dominanz weniger mächtiger Akteure und starke Informations- und Machtasymmetrien geprägt sind. Plattformunternehmen agieren als Gatekeeper für digitale Infrastrukturen und Wissen. Ihr umfassender Zugang zu Daten und Rechenkapazitäten verstärkt im Wettlauf um KI-Marktführerschaft die Machtkonzentration bei Tech-Konzernen und benachteiligt kleinere Akteure. Wohlstand und technologische Macht konzentrieren sich in den Händen weniger, während viele von den Chancen der KI-gestützten Wertschöpfung ausgeschlossen bleiben. Globale und soziale Disparitäten verschärfen sich. Der breite Einsatz starker KI in beruflichen und privaten Kontexten wird zudem mit rasant steigendem Verbrauch von Energie, Wasser und nicht erneuerbaren Ressourcen verbunden sein, wenn Lösungen zur Ressourcenschonung nicht konsequent mitgedacht werden. Die primären Ziele der KI-Entwicklung sind jedoch Marktbeherrschung und Profitmaximierung – ökologische, soziale und ethische Gesichtspunkte werden zurückgestellt. Dies verhindert eine konsequent gemeinwohlorientierte Ausrichtung von KI, die bei einer so weitreichenden technologischen Umwälzung jedoch notwendig ist.
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CC BY
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"Big Tech kontra Gemeinwohl" von , lizenziert unter CC BY 4.0
Original-URL
https://wzb.eu/system/files/docs/dst/gap/Policy%20Brief%202%20Big%20Tech%20kontra%20Gemeinwohl.pdf
Lernressource Text
Lizenz CC BY 4.0
Sprache Deutsch
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