Hohe Fehlzeiten in der Ausbildungsvorbereitung

An vielen beruflichen Schulen in Baden-Württemberg kommen Schülerinnen und Schüler in bestimmten Bildungsgängen nicht regelmäßig zum Unterricht. Das geht aus einer Online-Umfrage des Berufsschullehrerverbands (BLV) unter 230 beruflichen Schulen hervor, die vom 21. Januar bis zum 10. Februar 2025 durchgeführt wurde. Vor allem in der Ausbildungsvorbereitung tritt das Problem auf: An 90 Schulen kommt die Hälfte der Schülerinnen und Schüler nicht regelmäßig zum Unterricht. Rund 90 Prozent der befragten Schulen gaben an, dass mindestens ein Drittel der Schülerinnen und Schüler häufig fehle.
Als Gründe für das Fehlen ihrer Schülerinnen und Schüler gaben die Schulen in der Umfrage am häufigsten familiäre Probleme sowie Schulmüdigkeit beziehungsweise schlechte Erfahrungen mit der Schule an. Nur in elf Prozent der Fälle fehlten die Schülerinnen und Schüler den Angaben zufolge krankheitsbedingt. Dazu kommen noch Nebenjobs sowie Probleme mit Lehrkräften und Mitschülern oder Mitschülerinnen. Mehr Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des BLV.
Insgesamt gibt es an den beruflichen Schulen in Baden-Württemberg rund 388.000 Schülerinnen und Schüler. Um Berufsschüler und -schülerinnen, die eine Ausbildung machen, ging es in der Umfrage nicht. Der Fokus lag auf der Ausbildungsvorbereitung. Zahlen zur Situation in ganz Deutschland gibt es bislang nicht.
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