forsa-Umfrage zu KI-Regelungen an der Schule
Im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung hat die forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH eine repräsentative Befragung unter Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland zur Beschäftigung mit KI-Regelwerken durchgeführt. Vom 18. Dezember 2025 bis 10. Januar 2026 wurden 1054 Lehrkräfte befragt.
Geringe Bekanntheit von KI-Regelungen
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass KI-Regelwerke im schulischen Alltag bislang nicht sehr bekannt sind: Nur 11 Prozent der Lehrkräfte haben sich schon intensiv mit KI-Regelwerken beschäftigt. 44 Prozent haben sich dagegen nur weniger intensiv und 44 Prozent haben sich noch gar nicht damit auseinandergesetzt.
Großer Bedarf an verständlichen Regelungen
Außerdem zeigt die Umfrage, dass die Regelwerke von vielen Lehrkräften nicht als ausreichend praxistauglich wahrgenommen werden: 70 Prozent der Lehrkräfte, die bereits mit mindestens einem Regelwerk gearbeitet haben, wünschen sich zusätzliche oder klarere Regelwerke. 45 Prozent bewerten die ihnen bekannten Regelwerke als gut verständlich und nur 38 Prozent schätzen sie als praktisch und gut anwendbar ein.
So wundert es nicht, dass sich 87 Prozent aller Lehrkräfte verständliche und gut umsetzbare KI-Regelwerke wünschen. 83 Prozent fehlt bislang ein klarer Überblick darüber, welche Regelwerke es überhaupt gibt.
Einstellungen zu KI-Anwendungen im Rahmen schulischer Zwecke
69 Prozent der Lehrkräfte teilen die Ansicht, dass KI-Anwendungen sie bei der Unterrichtsvorbereitung entlasten. Dagegen finden nur 30 Prozent der Lehrkräfte, dass KI-Anwendungen den Schülerinnen und Schülern beim Wissens- und Kompetenzerwerb helfen.
Unsicherheiten in der Anwendung
Während sich immerhin 50 Prozent der Lehrkräfte beim KI-Einsatz zur Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung sicher fühlen, sind die Werte bei allen anderen Themen deutlich niedriger: zum Beispiel bei Datenschutzfragen (30 %), dem KI-Einsatz durch Lernende (24 %), beim Urheberrecht (21 %), bei der Finanzierung des KI-Einsatzes (19 %) und bei Prüfungen (16 %).
Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass Lehrkräfte sich praxistauglichere und klarere Regelwerke wünschen und mehr Unterstützung benötigen, um die KI-Regelungen im Schulalltag sicher anwenden zu können.
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