Blending4Futures: Materialien des Berliner Schulversuchs jetzt in der HubbS-Mediathek

Nutzen Sie die innovativen Materialien für Blended Learning auch für Ihren Unterricht.
Lehrerin mit Schülerinnen im Klassenzimmer
© iStock / Ridofranz

Seit dem Frühjahr 2023 bis zum Sommer 2029 entwickeln und erproben neun, bzw. seit dem Schuljahr 2026/27 acht berufliche Schulen/Oberstufenzentren (OSZ) Berlins im Rahmen des Schulversuchs „Blending4Futures“ verschiedene Blended-Learning-Formate. Das Spektrum der erstellten, erprobten und evaluierten Materialien reicht von Aufgaben für Lernsituationen, Arbeitsplänen, Coaching-Anleitungen über Reflexions- und Kann-Listen hin zu Lernlandkarten, Vorlagen für Storyboards und E-Portfolios und vieles mehr. Die Materialien sind für die Berufsschule, die Berufsfachschule, das Berufliche Gymnasium, die Fachoberschule und Fachschule konzipiert.

Mögliche Schwerpunkte im Schulversuch sind Lernortkooperation, innovative Leistungsüberprüfung, Digitale Inklusion und Nachhaltigkeit. Die ausgewählten Schulen decken ein breites Spektrum an Berufsfeldern und Bildungsgängen ab – von Wirtschaft über Technik bis hin zu Gesundheit und Soziales. Mit der Humboldt-Universität zu Berlin wurde ein starker Partner für die konzeptionelle und didaktisch-fachliche Begleitung gewonnen. Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung liefert die formativ-summative Evaluation des Schulversuchs und entwickelt Handlungsempfehlungen. Die landesweit kostenlos zur Verfügung stehenden Lernmanagementsysteme Lernraum Berlin (Moodle-basiert) und itslearning stehen für technischen Support bereit. 

Mehr Informationen zum Projekt, zur Bedeutung des Titels „Blending4Futures“ und zum entwurfspraktisch angelegten „design based research“-Ansatz des Schulversuchs finden Sie auf der entsprechenden Seite der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin. 

Nutzen Sie die neuen Materialien aus dem Berliner Schulversuch auch für Ihren Unterricht. Wir stellen sie in der HubbS-Mediathek für alle Lehrkräfte bundesweit zur Verfügung.

Wie ist Blending4Futures entstanden?

Schon vor der Corona-Pandemie haben berufliche Schulen/OSZ Berlins zum Teil intensiv mit digitalen Medien gearbeitet; während der Pandemie wurde dies um Erfahrungen mit Online-Unterricht erweitert. Es wurden neue Erfahrungen mit digitalen Medien gesammelt und Ansätze für hybrides Lernen getestet. Ansätze, die für die digital geprägte Arbeitswelt essentiell sind, auf die Lernende in der beruflichen Bildung vorzubereiten sind. 

Zudem hat die Corona Pandemie die Arbeitswelt nachhaltig beeinflusst, sodass Homeoffice u.ä. nicht mehr wegzudenken ist und zu veränderten Anforderungen führt, an die auch zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer herangeführt werden müssen. 

Welche Ansätze haben gut funktioniert?

Es geht bei dem Schulversuch um Grundsätzliches: um vernetzte Kompetenzen für die Arbeitswelt 4.0, um Schulorganisation in einer Kultur der Digitalität und kreativ-kritische Teamplayer für heute und morgen. Die Leitfragen sind daher: Wie kann hybrides Lehren und Lernen systematisch aufgebaut und in die Organisation Schule integriert werden? Wie können mit Blended Learning Selbstkompetenz, „Lernen lernen“ und digitale mit beruflichen und gesellschaftlichen Handlungskompetenzen didaktisch verzahnt werden? 

In einem digitalen Whiteboard finden Sie Hintergrundinformationen zu den entwickelten didaktischen Prinzipien. Die Erkenntnisse aus dem Schulversuch wurden in der Handreichung „Blended Learning an beruflichen Schulen gestalten“ gesammelt, die auf der entsprechenden Seite der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin bereitsteht. Sie stellt Praxisbeispiele und erprobte Instrumente vor.

Diese Schulen nehmen am Schulversuch teil:

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Öffentlichkeitsarbeit Bereich Berufliche Bildung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin und HubbS-Redaktion
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