Pädagogische Hochschule Heidelberg, Institut für Geographie & Geokommunikation

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Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist eine wissenschaftliche Hochschule mit einem klaren Schwerpunkt auf Bildungsforschung, Lehrerbildung und innovativer Vermittlungskompetenz. Innerhalb des Instituts für Geographie & Geokommunikation bündelt die Research Group for Earth Observation (rgeo) ihre Aktivitäten in den Bereichen Erdbeobachtung, Geokommunikation und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten widmet sich der Verknüpfung von Geotechnologien wie Fernerkundung, GIS und mobilen Geotools mit globalen Nachhaltigkeitszielen. Ziel ist es, raumbezogene Entscheidungsprozesse verständlich, datenbasiert und handlungsorientiert aufzubereiten – sowohl für die schulische als auch für die berufliche Bildung. Die GIS-Station fungiert als Kompetenzzentrum für digitale Geomedien und unterstützt Lehrkräfte, Studierende und Bildungseinrichtungen bei der didaktisch sinnvollen Integration moderner Geotechnologien (z. B. GIS, Drohnen, Web-GIS, mobile Anwendungen). Ein besonderer Fokus liegt dabei auf praxisnahen, interdisziplinären sowie berufsbezogenen Einsatzszenarien.
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DiGeo:BBNE
Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt (37739/01) "Digitale Geomedien in der Beruflichen Bildung – Blended Learning-Konzepte in der Berufsausbildung zur Förderung von nachhaltiger Entwicklung in Kulturlandschaften durch moderne Geotechnologien (DiGeo:BBNE)" verfolgt das Ziel, digitale Geomedien systematisch in der beruflichen Bildung zu verankern und dadurch digitale sowie nachhaltigkeitsbezogene Kompetenzen zu stärken. Im Mittelpunkt stehen moderne Geotechnologien wie: Geographische Informationssysteme (GIS), Fernerkundung (Satelliten- und Drohnendaten) und mobile Geotools (z. B. Geocaching, Actionbound). Auf dieser Basis wurden Blended Learning Konzepte entwickelt, die Online Lernmodule mit Präsenzunterricht kombinieren und sich eng an Bildungsplänen und Ausbildungsordnungen orientieren. Die Lernangebote richten sich an verschiedene Berufsfelder, u. a. aus dem kaufmännisch wirtschaftlichen, gewerblich technischen sowie sozialpädagogischen Bereich. Gemeinsam mit Partnern wie beruflichen Schulen, Seminaren für Lehrerbildung und Ausbildungsstätten wurden praxisnahe Kurse zu Themen wie Standortanalyse, Zielgruppensegmentierung, Drohnenflugplanung, Geocaching und nachhaltigem Landschaftsmanagement realisiert. Bislang erreichte das Projekt über 700 Teilnehmende und zeigte eine hohe Motivation sowie großes Interesse an digitalen Geomedien. DiGeo:BBNE leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der beruflichen Bildung und zur Umsetzung der UN Nachhaltigkeitsziele im Bildungskontext. Das Projekt wurde fachlich und finanziell im Zeitraum von 2022-2026 gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) (Aktenzeichen: 37739/01).
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